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Tischtennis
ASV Süchteln ist in ungewohnter Umgebung auf Heimsieg aus

Viersen. In der Tischtennis-Regionalliga empfangen die Süchtelner den TTC Porz in der Karl-Rieger-Halle. Abstiegszone ist gefährlich nah. Von Andre Piel

Der ASV Süchteln war mit einem Sieg und einem Remis gut in die Tischtennis-Regionalliga gestartet. Zuletzt gab es aber zwei (erwartete) Niederlagen in Buschhausen und Bönen, die den Aufsteiger - auch wegen der Siege der Konkurrenz - näher an die Abstiegsränge geführt haben. Weil der ASV da aber nicht bleiben will, müssen noch einige Spiele gewonnen werden. Beste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag, wenn Süchteln den TTC RG Porz erwartet. Das Spiel geht um 14 Uhr in der Karl-Rieger-Halle am Heidweg über die Bühne, weil die Halle der Gemeinschaftshauptschule renoviert wird.

"Es ist für uns eine ungewohnte Umgebung. Ich hoffe aber dennoch auf zahlreiche Unterstützung", sagt ASV-Spitzenspieler Daniel Halcour. Die wird auch nötig sein, denn die Gäste aus Köln brauchen ebenfalls jeden Zähler. Porz ist als Oberligameister gemeinsam mit Süchteln aufgestiegen und hat nur am ersten Spieltag einen Sieg geholt (9:6 in Bönen). Die Mannschaft hat sich aber verändert. Thomas Roßkopf und Andreas Bahr stehen nur noch sporadisch zur Verfügung; ob sie in Süchteln dabei sein werden, ist offen. In die Porzer Reserve hat sich Marcel Sitran zurückgezogen und Simon Eberhardt spielt jetzt in Refrath. Dafür haben die Porzer aber einen neuen Spitzenspieler. Vom TTC GW Bad Hamm wechselte Vallot Vainula an den Rhein. Mit seiner 9:3-Bilanz ist er derzeit zweitbester Spieler der Regionalliga.

"Gemeinsam mit Thomas Pellny ist Porz oben natürlich sehr stark", sagt Halcour. "Das dürfte für Balazs und mich nicht einfach werden." Immerhin ist Balazs Hutter wieder einsatzfähig. Der Jugend-Nationalspieler musste zuletzt die Teilnahme am Top-48-Bundesranglistenturnier und an einem internationalen Jugendturnier wegen einer Schulterverletzung absagen. "Balazs ist seit Montag wieder im Training und voll belastbar." Vorteile sieht Halcour vor allem im unteren Paarkreuz, wo die Porzer den personellen Aderlass nicht kompensieren konnten. Süchteln hatte in der vergangenen Saison das Heimspiel mit 9:6 gewonnen (Rückspiel 5:9). Halcour sieht die Gäste als nahezu gleichwertig an: "Wir wollen natürlich gewinnen und werden alles in die Waagschale legen, um beide Punkte in Süchteln zu behalten."

Quelle: RP
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