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Tischtennis
ASV Süchteln steht vor Heimpremiere

Tischtennis: ASV Süchteln steht vor Heimpremiere
Der Engländer Luke Savill stellt sich am Sonntag als Neuzugang des ASV Süchteln erstmals dem heimischem Publikum vor. FOTO: ASV Süchteln
Viersen. In der Tischtennis-Regionalliga treten die Süchtelner am Sonntag erstmals vor eigenem Publikum an. Premiere feiert in eigener Halle gegen Wuppertal dann auch Neuzugang Luke Savill. Doch morgen geht's zunächst zum TTC Vernich. Von Andre Piel

Nach zweiwöchiger Pause setzt der ASV Süchteln die Saison in der Tischtennis-Regionalliga mit einem Doppelspieltag fort. Und erstmals stellt sich der ASV am Sonntagnachmittag im Spiel gegen den SSV Germania Wuppertal zu Hause vor. Dabei feiert dann auch Luke Savill, aus England stammender Neuzugang des ASV Süchteln, seine Heimpremiere.

Der 17-Jährige hat vor zwei Jahren seine schulische Laufbahn beendet, um sich ganz auf den Tischtennis-Sport zu konzentrieren. "Ich möchte als Profi in der deutschen Bundesliga spielen", sagt Savill. Ein ambitioniertes Ziel, das vor ihm seine Landsleute David McBeath (TTC Ruhrstadt Herne) und aktuell Samuel Walker, der beim ASV Grünwettersbach spielt, in die Tat umgesetzt haben. Seit zwei Jahren ist Luke Savill von zu Hause fort und lebt im schwedischen Esklövs. Heimfahrten stehen nur sehr unregelmäßig auf dem Programm. Denn neben dem Training im schwedischen Leistungszentrum, und den Spielen für den ASV Süchteln, ist er auch bei internationalen Einsätzen in Europa unterwegs. Finanziert wird das ganze durch seine Eltern und dem englischen Tischtennis-Verband. Auch zu den Spielen mit dem ASV Süchteln fliegt der Engländer ein. Deutschland kennt Savill aber bereits. In der Saison 2013/2014 hat er für den TTC Seligenstadt, bei dem damals auch sein Landsmann Samuel Walker spielte, einige Partien absolviert. "Die Regionalliga ist für mich derzeit die beste Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln", sagt Savill. Daniel Halcour, der selber auch schon in der 2. Bundesliga (TTC indeland Jülich) aktiv war, traut seinem neuen Mannschaftskollegen jedenfalls zu, in der Regionalliga eine gute Rolle zu spielen. Für das Wochenende setzt Halcour ein klares Ziel: "Wir streben zwei Siege an."

Während Süchteln gegen den SSV Germania Wuppertal klarer Favorit ist, muss am Tag zuvor beim TTC Vernich schon vieles passen, um zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Der Aufsteiger aus Weilerswist verfügt über eine starke Mannschaft, die das Zeug hat, den Klassenverbleib zu schaffen. Herausragend sind Teodor Yordanov und Franco Loggia. Der 36-jährige Bulgare gehörte in der Oberliga mit seiner 30:6-Einzelbilanz zu den stärksten Akteuren. Loggia, der einige Jahre bei Bayer Uerdingen in der Regionalliga spielte, ist mit einer 5:1-Bilanz in die Saison gestartet. Insgesamt bleibt Vernich aber etwas hinter der eigenen Marschtabelle zurück. Überraschend ging am Tag der deutschen Einheit das Duell beim TTC RG Porz mit 7:9 verloren."Das war schon eine kleine Sensation", sagt Halcour. "Wir müssen unsere Chancen konsequent nutzen."

Wuppertal ist Abstiegskandidat Nummer eins. Da zählt für Süchteln nur ein Sieg. "Es wäre schön, wenn wir so früh in der Saison Punkte sammeln würden", sagt Halcour. "Dann spielt es sich insgesamt etwas leichter." In der vergangenen Saison hatte Süchteln frühzeitig die Weichen für einen Verbleib in der Regionalliga gestellt.

Quelle: RP
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