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Handball
Aufsteiger SG Dülken holt auswärts den zweiten Saisonsieg

Grenzland. In der Handball-Verbandsliga setzten sich die Dülkener in Geistenbeck durch. Der TSV Kaldenkirchen unterlag dagegen gegen Vennikel.

Die SG Dülken feierte einen perfekten Start in die Saison der Handball-Verbandsliga. Der Aufsteiger ließ dem Auftaktsieg gegen Lürrip einen Auswärtserfolg folgen. Dülkener gewann 26:25 (14:13) beim TV Geistenbeck durch. Dagegen unterlag der TSV Kaldenkirchen bei der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen 28:30 (12:16).

Mit Routine und ganz viel kämpferischen Engagement setzten sich die Dülkener in einer hektischen und spannenden Partie beim TV Geistenbeck durch. "Wir hätten es nicht so spannend machen müssen", meinte Trainer Peer Wagemann. Seine Mannschaft erwischte nach der ausgeglichenen ersten Hälfte einen perfekten Start in die zweite Hälfte und zog von 14:13 auf 18:13 davon. Die Gastgeber nahmen sich dann in besonderer Weise Mark Kämmerling und Max Greven an. Damit hatten die Dülkener im Angriffsspiel so ihre Schwierigkeiten. "Wir hätten uns breiter stellen müssen. Stattdessen ging alles über die Mitte", sagte Wagemann. Geistenbeck glich zum 20:20 aus. Die SG konterte mit der Führung bis zum 24:23. Kurz vor Schluss lagen die Dülkener 24:25 zurück, holten sich aber dennoch beide Punkte. Wagemann lobte die kämpferische Einstellung seiner Mannschaft und hob Torhüter Hendrik Nietsch hervor. Er habe in der zweiten Hälfte glänzend agiert. Die Tore teilten sich Brandenburg (5), L. Greven (5), Reich (4), Recker (3), Kämmerling (3), M. Greven (3), Himmel (2), Sips (1).

Der TSV Kaldenkirchen hat sein erstes Auswärtsspiel verloren. Bei der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen unterlag der TSV vor großer Kulisse knapp 28:30. Insgesamt ging der Sieg für die HSG VeRuKa in Ordnung, so TSV-Trainer Felix Linden. "Sie waren 45 Minuten klar die bessere Mannschaft", musste er eingestehen. Seine Mannschaft geriet schon in der ersten Hälfte mit bis zu drei Toren ins Hintertreffen. "Vorne im Angriff haben uns die Automatismen gefehlt. In der Abwehr waren wir zu passiv und zu schläfrig", kommentierte Linden. Nach dem Wechsel dominierten die Gastgeber die Partie noch mehr. Sie setzten sich bis auf 24:16 ab. In der 49. Minute wechselte der TSV Kaldenkirchen auf eine offene Manndeckung. Mit dieser taktischen Umstellung gelang der Gästemannschaft eine Verbesserung des Ergebnisses. Der TSV verkürzte von 22:28 auf 28:29. Das Team hatte in den letzten Sekunden sogar die Chance zum Ballgewinn, musste aber dennoch den 30. Gegentreffer schlucken. Christian Leyendeckers schied mit einer Hüftprellung nach 13 Minuten verletzt aus. Für den TSV trafen unter anderen Goerder (10), Coenen (4), Tötsches (3), Marx (2), Merzenich (1), Leyendeckers (1) Langheinrich (1) und Mönicks (1).

(wiwo)
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