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Handball
Aufsteiger Waldniel setzt auf den Teamgeist

Grenzland. Die Verbandsliga-Handballerinen des SC starten in Krefeld. Drei Grenzlandteams in der Landesliga.

Für die Handballerinnen des SC Waldniel steht am Sonntag das Debüt in der Verbandsliga an. Der Liga-Neuling tritt bei der DJK Adler Königshof an. "Ein Aufstieg ist zugleich Fluch und Segen", sagt Waldniels Trainer Ernst Möller. "Einerseits ist man froh, den Aufstieg endlich geschafft zu haben, aber es bedeutet auch gleichzeitig mehr machen zu müssen."

So etwa bei den Trainingseinheiten, die in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit intensiver gestaltet wurden. Das Ziel der Waldnielerinnen ist einzig der Klassenerhalt. "Durch die Neuordnungen der Spielklassen im nächsten Jahr steigt zum Glück nur eine Mannschaft ab", weiß Möller zu berichten. "Deshalb sollten wir jedoch keineswegs leichtsinnig werden. Wenn wir uns nicht auf unser Ziel konzentrieren, werden wir es sehr schwer haben." Bei dem Abenteuer Verbandsliga muss Waldniel auf zwei Spielerinnen verzichten, denn Steffi Entschitz und Chris Jürgensen haben ihr Schuhe an den berühmten Nagel gehängt. Dem steht in Daphne Jentges nur ein Neuzugang aus der eigenen Jugend gegenüber. Die Stärken des Teams liegen in der mannschaftlichen Geschlossenheit, was auch der Aufstiegsgarant war. Ein Manko sieht Möller noch in der Durchschlagskraft im Angriff. Daran wurde in der Vorbereitung intensiv gearbeitet. Die ersten Früchte waren bereits in den letzten Testspielen zu erkennen, in denen es deutlich aufwärts ging. In Königshof ist der Aufsteiger eindeutig in Rolle des Außenseiters. Königshof gehört für mich wie Eintracht Duisburg und HC TV Rhede zu den Meisterschaftsfavoriten", betont der Waldnieler Trainer. Verzichten muss Möller dabei auf Torhüterin Katrin Hermanns, die im Urlaub weilt.

Aus dem Grenzland gehen in Gestalt des ASV Süchteln, des Aufsteigers TSV Kaldenkirchen und des TV Lobberich II in der Landesliga gleich drei Mannschaften an den Start. Lobberich gastiert am Samstag bei der TS Grefrath. "Gegen die haben wir immer schlecht ausgesehen", erinnert sich Trainerin Gabi Ensen. "Aber wir haben alle Spielerinnen an Bord und wollen unbedingt gewinnen, um unser Saisonziel mit dem oberen Drittel in der Tabellen nicht aus den Augen zu verlieren." Kaldenkirchen hat Samstag ebenfalls ein Auswärtsspiel und trifft am Sonntag auf die TG Neuss. "Ich kenne diese Mannschaft überhaupt nicht", gesteht Trainerin Uta Münter. "Aber wir denken ohnehin nur von Spiel zu Spiel." Der Aufsteiger stellt ein sehr junges Team und hat als einziges Ziel den Klassenerhalt ausgegeben. Der ASV Süchteln spielt Samstag bei TD Lank. Trainer Gunnar Müller: "Lank hat eine sehr junge Truppe, gegen die wir bereits vorige Saison Probleme hatten." In den Geschwistern Rebecca und Lara Sieben sowie Christina Smeets hat Süchteln drei Abgänge zu verkraften. Neu hinzugekommen ist Maren Piror vom Bergischen HC.

Quelle: RP
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