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Beim Comeback verliert Süchteln unglücklich

Lokalsport: Beim Comeback verliert Süchteln unglücklich
ASV-Stürmer Nando Di Buduo (r.) kommt in dieser Szene deutlich vor dem Gladbacher Malte Renner an den Ball. FOTO: Tom Ostermann
Viersen. In der ersten Partie nach dem Wiederaufstieg in die Fußball-Landesliga unterlag der ASV daheim 0:1 gegen den 1. FC Mönchengladbach. Nach der Pause steigerte sich Süchteln mächtig, traf das Tor aber nicht. Von David Beineke

An den 1. FC Mönchengladbach hatte der ASV Süchteln keine guten Erinnerungen. Als die Süchtelner in der Saison 2013/2014 ihr bislang letztes Spiel in der Fußball-Landesliga bestritten, unterlagen sie deutlich mit 2:6 und stiegen ab. Die erste Partie nach dem Wiederaufstieg bescherte dem ASV wieder die Gladbacher, doch gestern wurde es deutlich knapper. Nach einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte unterlagen die Süchtelner auf eigenem Platz etwas unglücklich mit 0:1 (0:1).

Das Problem der Gastgeber: Nach dem Seitenwechsel konnten sie ihre große Dominanz und die daraus resultierenden guten Chancen nicht in Tore ummünzen. "Leider hat sich heute mal wieder gezeigt, dass wir zu viele Möglichkeiten für ein Tor benötigen. Es ist einfach schade, dass sich die Jungs für ihren Aufwand nicht belohnt haben", sagte ASV-Coach Heinrich Losing. Ihm war allerdings auch nicht entgangen, dass seine Mannschaft dafür den Start ins erste Saisonspiel völlig verschlief. "Da haben uns die Gladbacher gezeigt, was es heißt, Landesliga zu spielen", erklärte Losing. Die neu zusammengestellte Mannschaft der Gäste um Trainer Markus Horsch war deutlich präsenter, ging konsequenter in die Zweikämpfe und war auch spielerisch schneller im Meisterschaftsmodus.

Da war es nur folgerichtig, dass die Mönchengladbacher schon in der sechsten Minute nach einem Freistoß in Führung gingen. Neuzugang Oguz Ayan nahm den Ball im Strafraum direkt, und im Getummel fand das Spielgerät irgendwie den Weg in Tor der Gastgeber. "Unsere Spieler sagen, dass es ein Eigentor von Mounir Ben-Moussa war", wusste Süchtelns Sportlicher Leiter Florian Meier zu berichten. Dem 1. FC gab die Führung zunächst Sicherheit, und Sturmspitze Mohamed Jaouadi hatte nach 22 Minuten die gute Chance, auf 2:0 zu stellen. "Bald darauf haben wir den Faden verloren", erkannte FC-Coach Markus Horsch, der schon erahnte, was sein Team erwarten würde, als sich kurz vor der Pause ASV-Urgestein Eric Bongartz warmlief. "Der macht richtig stress. Ich war froh, dass er in der ersten Halbzeit nicht gespielt hat", sagte Horsch hinterher über den inzwischen 38-Jährigen.

Dass Mittelfeldantreiber Bongartz nicht von Beginn an spielte, begründete ASV-Trainer Losing mit Trainingsrückstand. "Jeder weiß, wie wichtig Eric für uns ist. Aber das wir uns so gesteigert haben, lag nicht nur an einem Spieler", sagte Losing. In der Tat war der ASV nach der Pause deutlich aggressiver, lauffreudiger und zweikampfstärker und ließ die Gäste nicht mehr zur Entfaltung kommen. Doch egal, wer es bei Süchteln versuchte, der Ball wollte nicht ins Tor. Nach einem Bongartz-Kopfball musste der FC den Ball sogar einmal von der Linie kratzen. "Sicher war auch etwas Glück dabei, doch die Jungs haben super gekämpft", resümierte Markus Horsch.

Quelle: RP
 
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