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Fussball Volksbank-Hallenmasters in Dülken
Borussia-Frauen verteidigen ihren Titel

Hallenmasters Dülken: Stimmen und Siegerehrung nach Tag 2
Viersen. Die Kickerinnen von Borussia Mönchengladbach wurden ihrer Favoritenstellung beim Frauen-Masters gerecht. Wie im vorigen Jahr schlugen sie im Finale die SF Uevekoven. Bestes Grenzlandteam war als Dritter die TuRa aus Brüggen. Von Manfred Schulz

Niederrheinliga-Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach hat wie im Vorjahr das Hallen-Masters in Dülken gewonnen. Im Finale trafen die Gladbacherinnen wie 2015 auf den Mittelrheinligisten Sportfreunde Uevekoven. Doch im Gegensatz zum vorjährigen Finale, als die Gladbacherinnen noch klar 9:2 gewannen, setzten sie sich diesmal nur 5:4 durch. "Wir freuen uns wirklich, dass wir mit unserer sehr jungen Mannschaft erneut hier in Dülken gewinnen konnten", sagte Lars Kleinikel, Sportlicher Leiter der Frauen-Borussia.

Den dritten Platz belegte der Niederrheinligist und damit beste Grenzlandvertreter TuRa Brüggen, der im direkt ausgetragenen Neunmeterschießen den Bezirksliga-Aufsteiger Union Nettetal mit 4:3 besiegte. "Wir sind wie im letzten Jahr unter die letzten Vier gekommen, das ist eine große Ehre für uns", freute sich Nettetals Trainer Stefan Terporten. Im Finale schien zunächst alles darauf hinauszulaufen, dass die Gladbacherinnen die Partie vorzeitig zu ihren Gunsten entscheiden sollte. Schon schnell lagen sie durch die Tore von Eva Opdenbusch, Mareike Visser und Lena von Pollak mit 3:0 in Front. Erst dann schienen die Uevekovenerinnen wach geworden zu sein und setzten zur Gegenoffensive an, die durch die Anschlusstore von Annika Loose und Arijana Maliqi belohnt wurde. Dem 4:2 durch Marlena Hesse setzten der Mittelrheinligist durch Loose und Elena von den Driesch die Treffer zum 4:4-Ausgleich entgegen. Nur wenige Sekunden vor dem Spielende schoss Marlena Hesse die Gladbacherinnen schließlich zum nächsten Masters-Sieg.

FOTO: JL (ARCHIV)

Im ersten Halbfinale zwischen Borussia Mönchengladbach und Union Nettetal hatte der Bezirksligist aus dem Grenzland außergewöhnlich gut mitgehalten. Union hatte durch Hiba Kassas sogar die erste große Chance des Spiels, die von der talentierten, jungen Spielerinnen aber etwas überhastet vergeben wurde. Erst in der Schlussphase setzte sich die Routine der Gladbacherinnen durch und sie trafen durch Eva Opdenbusch, Marlena Hesse und der gebürtigen Dülkenerin Jana Krahnen zum 3:0-Sieg. Im anderen Semifinale zwischen Uevekoven und TuRa Brüggen hielt der Niederrheinligist ebenfalls richtig gut mit und hatte auch Chancen zur Führung. "Wenn wir das erste Tor geschossen hätte, wäre die Partie vielleicht anderes ausgegangen", sagte Brüggens Sportchef Heinz Offermanns. Innerhalb von nur sechszig Sekunden trafen die Uevekovenerinnen dann zweimal ins Tor und das Spiel war für Brüggen gelaufen. Der dritte Treffer zum 3:0-Erfolg fiel dann wenige Sekunden vor der Schlusssirene. In der Vorrunde war für Gastgeber Dülkener FC nur der undankbare dritte Platz herausgesprungen. Gegen den späteren Sieger Borussia Mönchengladbach hielten sich die Dülkenerinnen sehr gut und verloren erst in der Schlussminute durch ein Borussen-Tor knapp mit 1:2.

Quelle: RP
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