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Leichtathletik
Comeback des Frauen-Wettbewerbs

Im Rahmen des 23. Internationale Hochsprungmeetings in Viersen gibt es nach 2003 auch mal wieder einen Frauenwettbewerb. Er beginnt am Sonntag schon um 13 Uhr und rückt an Stelle des Nachwuchswettbewerbs, für den es wegen einiger parallel stattfindender Wettkämpfe schwer gewesen wäre, ein attraktives Starterfeld zusammenzustellen.

Stärkste Starterin im Frauenfeld ist von ihren Vorleistungen her die Schwedin Erika Kinsey (Trångsvikens IF). Ihre persönliche Bestleistung beträgt 1,97 Meter, in der Leichtathletik-Diamond-League vergangene Woche in London sprang sie mit 1,94 Metern Saisonbestleistung. Sie qualifizierte sich somit für die Weltmeisterschaften - ebenfalls in London vom 5. bis 13. August. Die Belgierin Hannelore Desmet (Looise AV) steht mit 1,90 zu Buche. Nur knapp dahinter liegt mit einer Bestleistung von 1,89 Meter Imke Onnen, die Schwester des deutschen Spitzenspringers Eike Onnen, der später auch bei den Männern startet. Allerdings ist noch ungewiss, ob sie wirklich springen kann. Denn sie laboriert an einer Fußverletzung, die voriges Wochenende einen DM-Start verhinderte. Zum Feld gehört auch Viktoria Gottlieb vom TV Wattenscheid, die eine persönliche Bestleistung von 1,82 Metern vorweisen kann. Kurzfristig entschied sich die Niederländerin Nikki May-Woudstra (ARV Ilion, PB 1,85) für einen Start in Viersen, obwohl sie tags vorher noch bei den niederländischen Meisterschaften antritt. Ein überschaubares Feld, ähnlich wie 2003. "Trotz des nur aus fünf Athletinnen bestehenden Teilnehmerfeldes war es ein besonders guter und unterhaltsamer Wettkampf", erinnert sich Meeting-Direktor Detlef Vieth. Damals schaute sogar Hochsprung-Olympiasiegerin Heike Henkel vorbei, die eine Trainingsgruppe heimischer Talente leitete.

(off)
 
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