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Tischtennis
Das Derby der Enttäuschten steigt beim TTC Dülken

Kreis. Die Dülkenerinnen empfangen in der Tischtennis-Verbandsliga Waldniel. Waldniels Herren sind Favorit Von Andre Piel

Für Waldniels Kapitän Holger Quade ist zum Abschluss der Hinrunde in der Tischtennis-NRW-Liga wichtig, dass es nicht erneut zu einem Marathon-Match kommt. In rekordverdächtigen fünfeinhalb Stunden Spielzeit haben die Schwalmtaler in Bergneustadt ein Unentschieden erkämpft. Ganz solange soll es morgen daheim gegen die Bundesliga-Reserve von Borussia Düsseldorf nicht dauern.

Der Aufsteiger hat sich noch nicht so richtig in der neuen Umgebung eingefunden und ist mit nur einem Sieg Tabellenschlusslicht. Einen Spaziergang erwartet Quade dennoch nicht: "Wenn Borussia mit stärkster Aufstellung kommt, wird es eng." Dies vor allem aber auch deshalb, weil der TTC ersatzgeschwächt sein wird. Ramin Hamidi fällt beruflich bedingt aus. Günter Fölting steht bekanntlich nur sporadisch zur Verfügung und hat für Samstag noch nicht zugesagt. Der sonst fast nur im Doppel eingesetzte Jacob Spönemann darf mal wieder im Einzel ran.

Mit einer 11:9-Bilanz ist die zweite Mannschaft des ASV Süchteln seiner geplanten Marschtabelle in der Verbandsliga weit voraus. Der Aufsteiger hat sich unerwartet frühzeitig von den Abstiegsrängen entfernt. Und dies, obwohl Kapitän Oliver Bovians zunächst verletzt ausfiel. Vor allem weil Neuzugang Adel Massaad viel öfter dabei ist, als ursprünglich geplant, ist Süchteln so erfolgreich. Darauf will sich der ASV aber nicht ausruhen und strebt morgen gegen den TuSEM Essen den nächsten Heimsieg an.

Zehn Spiele ohne Niederlage, nur ein Unentschieden: Die Bilanz des ASV Süchteln in der Frauen-Verbandsliga könnte kaum besser sein. Bei sieben Punkten Vorsprung rückt der Aufstieg in die NRW-Liga in greifbare Nähe. Jetzt soll am Sonntag mit einem Heimsieg gegen den PSV Kamp-Lintfort die tolle Bilanz fortgeschrieben werden. Isbaell Güdden, die noch kein Einzel verloren hat, trifft in Sandra Sänger auf die zweitbeste Spielerin der Liga.

Das morgige Derby zwischen dem TTC Dülken und dem TTC Waldniel kann auch als Spiel der Enttäuschten durchgehen. Beide Teams sind weit weg von ihren Zielen. Wobei Dülken angesichts der personellen Probleme das Beste rausgeholt hat. Mit einem Sieg würde Dülken zu den Schwalmtalerinnen aufschließen. Waldniel gelänge mit zwei Punkten der Sprung ins Mittelfeld.

Quelle: RP
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