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Lokalsport
Der 1. FC Viersen will sich weiter nach oben rotieren

Viersen. Auch im Heimspiel gegen den FSV Duisburg wird es in der Startelf des Fußball-Landesligisten einige Änderungen geben. Von David Beineke

Willi Kehrberg bleibt seiner Linie treu. Nachdem der Trainer des Fußball-Landesligisten 1. FC Viersen im bisherigen Saisonverlauf die jeweiligen Startformationen mal mehr, mal weniger durcheinandergewirbelt hat, wird er das auch morgen im nächsten Heimspiel gegen den FSV Duisburg tun. Und wie es aussieht, wird dadurch auch Mittelfeldspieler Korbinian Beckers nach langwieriger Knieverletzungspause und anschließender Arbeit am Comeback mal wieder unter den ersten Elf auftauchen. Jedenfalls rotierte ihn Kehrberg am Mittwoch im Kreispokalspiel gegen BWC Viersen (3:1) ins Team und war sehr zufrieden mit dem 26-Jährigen.

"Die 90 Minuten hat er dringend mal wieder gebraucht. Und er hat seine Sache sehr gut gemacht, er war an allen drei Toren beteiligt", sagt Kehrberg und macht dem Mittelfeldspieler Hoffnung, dass er gegen Duisburg von Beginn an auflaufen könnte. Schon beim 2:0-Erfolg am vergangenen Sonntag gegen den VfB Speldorf war Beckers in der Schlussphase eingewechselt worden, wobei ihm deutlich anzumerken war, dass es ihm noch an Sicherheit und Rhythmus mangelte. Doch auch so war er entscheidend an der Aktion beteiligt, die den Viersenern den 2:0-Siegtreffer per Elfmeter bescherte. Doch bei Beckers' Rückkehr würde es Kehrberg mit Sicherheit nicht belassen. "Bei der Aufstellung berücksichtige die Trainingsleistung und das Pokalspiel gegen Concordia. Letztlich schicke ich die Startelf ins Spiel, bei der ich das beste Gefühl habe", betont Kehrberg und ergänzt mit Blick auf die Partie gegen Duisburg, aber auch auf die zahlreichen Spiele im September: "Die Mannschaft am Sonntag wird fit sein." Sicher nicht in der Anfangsformation stehen wird Toptorjäger Jan Ballis, der sich in den Urlaub verabschiedet hat.

Apropos zahlreiche Spiele: Dass die Partie gegen Duisburg der Auftakt in die zweite englische Woche der Saison ist, birgt für die ambitionierten Viersener nach dem etwas schwerfälligen Start die Chance, sich oben festzusetzen. Am Mittwoch geht es zum Duisburger SV, am Sonntag darauf folgt das Heimspiel gegen den PSV Wesel-Lackhausen. "Der FSV ist einer unserer Konkurrenten im Kampf um die vorderen Plätze. Deswegen sollten wir punkten", sagt Kehrberg auch mit Blick auf die Tatsache, dass die Gäste im Sommer erst in der Relegation am Aufstieg in die Oberliga gescheitert sind. Daraus leitet der Viersener Coach ab, dass die Gäste nicht als Maurertruppe anreisen, sondern auch selbst etwas fürs Offensivspiel tun werden. "Dass kommt uns entgegen. Unsere schnellen Spieler wie André Kobe brauchen etwas Platz", weiß Kehrberg. Entscheidend ist für ihn, wer bei Ballgewinn schneller umschaltet. Gut, dass das am Donnerstag noch mal trainiert wurde.

Quelle: RP
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