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Lokalsport
Der neue Tischtennis-Kreismeister kommt vom ASV Süchteln

Mönchengladbach. Andreas Konzer setzte sich im Herren-Endspiel gegen René Ten Hoeve vom TTC Waldniel durch. Kurzfristiger Umzug in neue Halle hat funktioniert. Von Andre Piel

Ohne große Überraschungen, dafür aber mit einer tollen Teilnehmerzahl von 292 gingen am späten Sonntagabend die Tischtennis-Kreismeisterschaften in Mönchengladbach zu Ende. "Wir sind insgesamt, vor allem angesichts der Hallenprobleme, vollauf zufrieden", sagte Norbert Weyers, Geschäftsführer des Ausrichters DJK Rheydt. Kurzfristig musste die DJK in eine andere Halle umziehen, weil die Sporthalle Krahnendonk zur Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert werden musste. "Dank der Mithilfe der Stadt und der Unterstützung von Borussia Mönchengladbach ist es uns gelungen, das Turnier doch noch durchzuführen." Die Borussen stellten den Rheydtern das komplette Equipment zur Verfügung. Einzig eine Lautsprecheranlage fehlte, die steuerte die DJK bei.

Der DJK-Geschäftsführer beschäftigt sich als Mitarbeiter des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes auch beruflich mit dem Sport. Und ihm ist nicht verborgen geblieben, wo im Tischtennis aktuell der Schuh drückt. "Die Teilnehmerzahlen beim Nachwuchs und den Senioren war beängstigend gering." Aus sportlicher Sicht gewann der TuS Wickrath die meisten Einzeltitel und stellte in Kim-Lukas Obermanns auch den erfolgreichsten Teilnehmer. Das Nachwuchstalent wurde bei den A- und B-Schülern Kreismeister. Bei der Herren setzte sich Andreas Konzer durch, der als Neuzugang des ASV Süchteln erstmals bei den Kreismeisterschaften in Mönchengladbach dabei war. Im Finale bezwang er in Gestalt von René Ten Hoeve einen Spieler, der ebenfalls sein Debüt gab, denn er spielt seit der laufenden Saison für den TTC Waldniel. Vorjahressieger Balazs Hutter (ASV Süchteln) war kurzfristig freigestellt worden. Im Doppel hatte Ten Hoeve die Nase vorn. Gemeinsam mit Marius Stralek (TuS Wickrath) gewann er im Finale gegen das Überraschungsduo Holger und Robin Anders.

Die Damen-A-Konkurrenz war fest in Rheydter Hand. Das Regionalliga-Quartett stand komplett im Halbfinale. Den Titel sicherte sich Laura Peil im Endspiel mit einem glatten 3:1-Erfolg gegen Lisa Thieme. Nur der letzte Satz war beim knappen 12:10 umkämpft. Zuvor hatte Peil ebenfalls in vier Sätzen gegen Alla Gorbenko gewonnen. Ihre Schwester Oxana schied nach gewonnenem ersten Satz gegen Thieme aus. Peil sicherte sich an der Seite von Oxana Gorbenko auch den Titel im Doppel.

Quelle: RP
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