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Handball
Der TSV Kaldenkirchen ist in Dinslaken krasser Außenseiter

Nettetal. Unter normalen Umständen sollten die Verbandsliga-Handballer des TSV Kaldenkirchen bei MTV Rheinwacht Dinslaken am Sonntagvormittag keine Chance haben. Zum einen, weil diese Partien in der Frühe der Kaldenkirchener Mannschaft seit Jahren nicht so wirklich liegen. Zum anderen, und das fällt in dieser Spielzeit mehr ins Gewicht, sticht der MTV Rheinwacht Dinslaken als Tabellenführer mit seinen konstant guten Leistungen in dieser Liga deutlich heraus.

Gerade vor heimischer Kulisse präsentiert sich das Team ausgesprochen stark. Die Mannschaft von Burkhard Bell hat noch kein einziges seiner neun Heimspiele verloren. Zuletzt machte es der Primus allerdings dreimal spannend. Die jüngsten Heimspiele endeten allesamt lediglich mit einem Tor Unterschied für den MTV. "Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung", gibt denn auch Kaldenkirchens Trainer Felix Linden zu Protokoll.

Nach dem Abstieg aus der Oberliga habe Bell das Team in ein ruhiges Fahrwasser geführt. Die Mannschaft sei mit durchweg gestandenen Oberliga-Spielern richtig gut besetzt, so Linden. Christoph Enders am Kreis gehört zu den Besten seiner Zunft in dieser Liga. Das Torhüterduo Mertineit und Bell sorgt für enorme Sicherheit. Nicht zufällig kassieren die Dinslakener die wenigsten Gegentore. Im Hinspiel erlebte der TSV ein prägendes Beispiel. Kaldenkirchen erlaubte sich die gewaltige Zahl von 42 Fehlwürfen. "Wir waren allerdings ersatzgeschwächt", sagt Linden. Nun im Rückspiel wird dem TSV nur Julian Merten fehlen. "Ich hoffe, dass wir uns besser präsentieren können", meint Linden.

(wiwo)
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