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Lokalsport
Dilkrather empfangen heute Oberligisten

Kreis. Auch die VSF Amern und die TSF Bracht sind im Fußball-Niederrheinpokal gefordert.

Rund eine Woche vor dem Start in die Meisterschaftsrunden stehen für die heimischen Fußballamateure die ersten Pflichtspielaufgaben im Pokal auf dem Programm. In Gestalt des Landesligisten VSF Amern sowie der beiden Bezirksligisten TSF Bracht und Fortuna Dilkrath habe sich drei Grenzlandteams für den Verbandspokal qualifiziert. Die erste Partie bestreiten bereits heute (19 Uhr) die Dilkrather daheim gegen den Oberligisten TuRU Düsseldorf.

Die Düsseldorfer sind für die junge Mannschaft des neuen Trainers Rainer Bruse und Co-Trainer Toni Lanz ein echter Prüfstein. "Trotzdem wollen die Fortunen alles versuchen, um im Volksbankstadion das kleine Wunder vom Erreichen der zweiten Runde wahr werden zu lassen", lassen die Dilkrather in einer Pressemitteilung wissen. Sollte tatsächlich der Coup gelingen, wäre das sicherlich auch der Stimmung bei der Saisoneröffnung der Jugendabteilung der SG Boisheim/Dilkrath zuträglich, die tags darauf auf dem Programm steht. Eine im Vergleich zu den Dilkrathern eher lösbare Aufgabe haben die VSF Amern vor der Brust. Sie spielen am Sonntag (15 Uhr, Karl-Kämpf-Allee) beim B-Ligisten KFC Welate Roj in Mönchengladbach. Doch trotz des deutlichen Klassenunterschiedes will der Landesligist die Aufgabe mit aller Ernsthaftigkeit angehen.

Die Amerner verzichten wegen des Pokalspiels auf die weiteren Spiele im Burgpokal in Brüggen. die Spieler wussten das bereits vor der Vorrunde am vergangenen Dienstag. Möglicherweise fehlten deshalb ein paar Körner und es gab die 0:1-Niederlage gegen Dilkrath und einen 2:0-Erfolg gegen Hinsbeck. "Wir spielen den Burgpokal sehr gerne und sind auch Titelverteidiger. Das ist sehr schade", sagt Trainer Dennis Sobisz. Aber der Niederrheinpokal habe Vorrang. "Wir werden Welate Roj nicht unterschätzen und mit unserer besten Elf dort antreten", meint Sobisz. Amerns neuer Torwarttrainer Toni van Dalen beobachtete den Gegner zuletzt, so dass die Amerner genau wissen, dass es keinen Spaziergang geben dürfte. "Sie spielen auf Asche und da kann es auch schon einmal hitzig werden. Wir müssen 110 Prozent konzentriert und engagiert sein", meinte Sobisz. Er will die erste Hürde der Spielzeit unbedingt nehmen. "Der Niederrheinpokal bringt interessante, lukrative Aufgaben", sagt der Trainer. Bei Amern sind Max Kapell und Maximilian Gotzen verletzt.

Die ebenfalls beim Brüggen aktiven TSF Bracht haben ihre Partie im Niederrheinpokal auf Dienstag nachverlegt. Sie empfangen dann um 20 Uhr den Landesligisten Duisburger SV.

(ben-/wiwo)
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