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Reitsport
Dressurturnier in Süchteln kommt bei Teilnehmern gut an

Reitsport: Dressurturnier in Süchteln kommt bei Teilnehmern gut an
Iris Jansen war Turnierleiterin und Teilnehmerin. FOTO: Jansen
Viersen. Bei der Reitsportveranstaltung auf dem Rickhof im Dülkener Bistard war die 19-jährige Julia Jorde die erfolgreichste Lokalmatadorin.

Das reine Dressurturnier des Reit- und Rennverein Süchteln kam wieder gut an bei Teilnehmern und Zuschauern auf dem Rickhof im Dülkener Bistard. Die Dressuren bei den guten Wetter in der Halle zu reiten, spielte für Reiter und Pferde überhaupt keine Rolle. "Selbst die ungewohnte Verspiegelung auf einer Seite der Halle machte die Pferde noch nicht einmal nervös", sagte die Turnierleiterin Iris Jansen.

Sie resümierte: "Die Grundeinstellung der Teilnehmer bei unserem Turnier war positiv. Bei uns geht es eher familiär und nicht so hektisch zu, wie bei einem großen Turnier." Als erfolgreichste Teilnehmerin des ausrichtenden RRV Süchteln stellte sich die 19-jährige Julia Jorde heraus. Sie belegte mit ihrem elfjährigen Sandro's Dream, den sie seit fünf Jahren reitet, den dritten Platz in der L-Dressurreiter-Prüfung (6,9) und den zweiten Platz in der L-Dressur auf Kandare (7,0). Es hätte vielleicht noch ein klein bisschen besser laufen können. "Kleine technische Fehler schlichen sich während der Lektionen ein", beobachtete Iris Jansen in ihrer Funktion als Jordes Trainerin.

Iris Jansen als Reiterin schaffte bei dem Turnier gleich in der ersten Prüfung, einer A-Dressurpferde-Prüfung, den Sieg mit der vierjährigen Daydream, die auf den Tag genau unter der 32-jährigen Iris Jansen, Mutter einer Tochter, ihren vierten Geburtstag feierte. Daydream war als Verkaufspferd vom Züchter zu ihr gekommen. Es wurde verkauft und wird weiterhin von Iris Jansen ausgebildet. Daydream, das jüngste Pferd dieser Prüfung, kam im Mittelfeld der Starter zum Zuge und bekam die Wertnote 7,6, die am Ende den Sieg bedeutete. In der Beurteilung stand: "Ein harmonisches Pferd, das als Gesamtpaket mit drei guten Grundgangarten überzeugt und viel Perspektive für den gehobenen Dressursport hat."

Das war Jansens einziger Start an den zwei Tagen, weil sie Protokolle zu schreiben hatte und Dressur-Aufgaben vorlas. "Ich musste auch noch Bier zapfen", sagte sie lachend: "Ich war eben Mädchen für alles." Obwohl das Turnier klein und fein war, sorgten 30 Helfer (meist aus dem Stall) für einen nahezu reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Die Dressureiterprüfung Klasse A gewann Laura Wildenberg (PC Nettetal) auf Donavan W mit 7,8 vor Heike Peters (RV St. Georg Helenabrunn) mit Sammy Jo (7,4). Letztere schaffte in der A-Dressur mit Lord Babi den dritten Platz mit 6,8. Die tageshöchste M*-Dressur als Turnierhöhepunkt war die einzige Prüfung, die für den Sieg keine Wertnote über 7,0 auswies.

(off)
 
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