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Handball
Dülken bleibt im Aufstiegsrennen

Grenzland. In der Handball-Landesliga feierte die SG daheim einen 27:24-Sieg gegen St. Tönis. Auch Süchteln und Lobberich in der Bezirksliga gewannen.

Die Landesliga-Handballer der SG Dülken wahren mit dem 27:24-Erfolg gegen die TS St. Tönis die Chance auf den Aufstieg in die Verbandsliga. Die Leistung allerdings war eines Aufstiegskandidaten nicht würdig.

"Das war mit das Schlechteste, was ich in dieser Saison von meiner Mannschaft gesehen habe", sagte Trainer Niklas Voß. Die SG fand zu Beginn keine Einstellung zum Spiel und zum Gegner. Nach den ersten "katastrophalen 20 Minuten", so Voß, lag die SG 1:7 hinten. Bis zum Wechsel verkürzte die SG die Partie auf 10:11 und setzte sich im zweiten Spielabschnitt ab. "Wir haben gewonnen, weil wir individuell in gewissen Phasen besser waren", sagte Voß. Lennard Greven (7) und Mark Kämmerling (7) setzten sich einige Male gut durch. Lars Brandenburg (5) verwandelte die Siebenmeter sicher. Außerdem trafen Himmel (3), Sips (2), Recker, M. Greven und Schütterle.

Der ASV Süchteln sammelte durch den 31:25-Erfolg beim Vorletzten, dem TV Erkelenz, zwei wichtige Zähler zur Absicherung nach unten. "Wir waren die klar bessere Mannschaft", meinte Pressewart Olav Schwäbe. Der ASV setzte sich nach dem 5:5 ab. Allerdings machten es die Süchtelner, bedingt durch vier Zeitstrafen, nach Undiszipliniertheiten und aus Süchtelner Sicht seltsamen Schiedsrichterentscheidungen, wieder spannend. Gegen zeitweise zwei ASV-Feldspieler ging Erkelenz nach dem Wechsel 15:14 in Führung. Der ASV korrigierte das schnell und zog über 24:18 davon. Julian Schneider (8) machte wie Dennis Hülsmann (4) ein starkes Spiel. Die weiteren Tore warfen E. Stolzenberg (8/4), Y. Schneider (4), Biastoch (2), Th. Stolzenberg (2), L. Schneider, Meitzke und Büning.

In der Bezirksliga siegte der TV Lobberich II 36:27 (13:11) beim Vorletzten SV Straelen II. In der ersten Hälfte tat sich das Team schwer. Lobberich kam vor allem über Gegenstöße zum Erfolg. Nach dem Wechsel klappte die Abwehrarbeit besser. Dank der Paraden des guten Niklas Bastians im Tor boten sich immer wieder Möglichkeiten zum Gegenstoß, die der TVL nutzte, um den Vorsprung sukzessive auszubauen. Alle Feldspieler erzielten dabei Tore. Die meisten gingen auf das Konto von Marcel Schatten (7).

(wiwo)
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