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Handball
Dülken will Klassenverbleib aus eigener Kraft schaffen

Grenzland. Der SG würde ein Sieg heute in der Handball-Verbandsliga gegen Grefrath reichen. Kaldenkirchen reist nach Kapellen.

Die Handballer der SG Dülken fiebern dem Spiel der Spiele entgegen. Heute Abend (18.30 Uhr, Ransberg) erwarten die abstiegsbedrohten Dülkener die TS Grefrath zur alles entscheidenden Partie. Mit einem Sieg retten sich die Dülkener aus eigener Kraft. Bei einer Niederlage sind sie auf Schützenhilfe angewiesen, etwa vom TSV Kaldenkirchen, der beim Vorletzten TV Kapellen spielt oder von der HSG RW Oberhausen, die beim Drittletzten LTV Wuppertal II antritt.

Trainer Niklas Voß versprüht vor dem Nachbarschaftsduell gegen die Grefrather Zuversicht. "Alle wollen mitmachen, das hätten wir uns schon früher öfter mal gewünscht", sagt der Coach der von vielen Verletzungen geplagten Dülkener. Zum Saisonfinale gegen Grefrath liebäugeln 16 bis 17 Spieler mit einem Einsatz. Nur Hendrik Nietsch und Sebastian Sips werden definitiv nicht spielen. "Wir müssen mal sehen, wer denn wirklich so fit ist, dass er auflaufen kann", sagt Voß. Er will sich die endgültige Entscheidung so lange wie möglich offen halten.

Unabhängig vom Personal sei die Einstellung gegen die handlungsschnellen Grefrather wichtig. "Wir müssen die Einstellung wie in der letzten Woche beim Sieg in Korschenbroich an den Tag legen. Da war die zweite Halbzeit sehr stark", meint Voß. Mahnend hat er seine Akteure auch noch einmal auf das Hinspiel hingewiesen. In Grefrath waren die Dülkener dem Tempohandball der Gastgeber beim 24:31 nicht gewachsen. "Sie haben uns damit sehr zugesetzt", sagt Voß. Das soll im Rückspiel anders werden. "Wir haben das selber in der Hand", sagt der Coach.

Der TSV Kaldenkirchen muss eine Woche nach dem Aus im Titelrennen im anderen für den Abstieg relevanten Spiel heute beim TV Kapellen antreten. "Wir waren schon immens geknickt. Viele Spieler waren mental total am Boden. In dieser Woche mussten wir viel Aufbauarbeit leisten. Aber wir sind Sportler, und wir wollen uns nicht hängen lassen", sagt Trainer Felix Linden. Gegen die mit Steffen Pitzen oder dem ehemaligen Kaldenkirchener Tobias Bochwitz sehr gut besetzten Kapellener wollen die Kaldenkirchener noch einmal Vollgas geben. Allerdings erneut mit einer Mischung aus erster und zweiter Mannschaft sowie der A-Jugend. Neben Steffen Coenen, bei dem sich die Schultereckgelenksprengung sowie ein Bänderriss in der Schulter bestätigte, fehlen dem TSV beim Gastspiel in Kapellen Lars Görder, Felix Optendrenk, Christoph Mönicks und Volker Hesse. "Wir hatten in dieser Saison nur drei Spieler, die alle Spieler mitgemacht haben, Carsten Hesse, Christian Leyendeckers und Frederik Rosati. Das habe ich als Trainer noch nie erlebt", meint Linden.

(win)
 
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