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Lokalsport
Dülkener landet bei Freiwasser-WM der Senioren auf Platz drei

Balatonfüred/Viersen. Bei der Masters-WM für die Freiwasserschwimmer über drei Kilometer am ungarischen Plattensee in Balatonfüred haben der aus dem Dülkener Bistard kommende "Kalli" Nottrodt und die am Allgemeinen Viersener Krankenhaus tätige Ilona Radermacher (beide SG Mönchengladbach) gut abgeschnitten - mit Bronze und Platz zehn in ihren Altersklassen.

Kalli Nottrodt schwamm nach langem wieder mal ein Freiwasserrennen. Im letzten September konnte er in Kroatien bei der EM über fünf Kilometer das Rennen nicht beenden, weil er total unterkühlte. "Diesmal gab's keine Ausreden, das Wasser war warm", sagte er schmunzelnd. Seine Konkurrenz in der Altersklasse ab 65 Jahre war sehr stark - vor allem aus den USA und Australien. Die Schwimmdistanz über drei Kilometer erschien zunächst einfach, erwies sich aber dann doch schwieriger als gedacht. Drei größeren Wende- und Orientierungsbojen waren aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse kaum zu sehen. Die erste kam nach erst nach 1250 Metern, die zweite nach weiteren 1000 Metern. Viele Schwimmer verschwammen sich oder fanden zumindest nicht die Ideallinie. Für Nottrodt lief es zunächst super, dann aber sah er nichts, die erste Boje bei 1250 Metern erkannte er erst sehr spät. Auch danach schwamm er zunächst in die falsche Richtung und wurde erst durch Beiboote wieder auf den richtigen Weg gebracht. "Umso erstaunter war ich, als ich nach dem Anschlagen im Ziel auf der Anzeigetafel sah, dass ich Dritter war", erzählte der Dülkener freudestrahlend und ergänzte. "Dritter bei der WM! Ich bin ja schließlich kein Schwimmspezialist, Triathlon ist nach wie vor meine Hauptsportart." Er kam hinter dem US-Amerikaner Rick Walker (46:31,1 Minuten) und dem Australier Maciej Slugocki (46:52,4 Minuten) in 48:10,0 Minuten ins Ziel.

Ilona Radermacher (AK 55) spezialisiert sich inzwischen aufs Freiwasserschwimmen und absolvierte in diesem Jahr schon einige Rennen sehr erfolgreich (Deutsche AK-55-Meisterin über 5 km). Die Konkurrenz in ihrer AK war allerdings extrem stark, und so setzte sie sich vor dem Rennen das Maximalziel zehnter Platz. Und genau das erreichte sie dann auch in 50:15,2 Minuten.

(off)
 
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