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Handball
Dülkener werfen sich für die entscheidenden Spiele warm

Grenzland. Der Tabellenzweite der Handball-Landesliga setzte sich deutlich mit 31:20 beim TV Erkelenz durch. Auch der ASV Süchteln siegte in Korschenbroich klar.

Die SG Dülken bleibt Zweiter in der Handball-Landesliga. Die Mannschaft kam beim Vorletzten, dem TV Erkelenz, zu einem ungefährdeten 31:20 (14:11)-Erfolg. "Erkelenz war schon sehr ersatzgeschwächt. Wir konnten Selbstvertrauen tanken. Das war ein gutes Warmlaufen für die entscheidenden Spiele", sagte Trainer Peer Wagemann mit Blick auf den Kampf um den Aufstieg in die Verbandsliga. In Erkelenz gab es nach wenigen Minuten schon keine Zweifel mehr am Dülkener Erfolg. Der Coach gab vor allem den Akteuren, die sonst nicht so viel spielen, Einsatzzeiten. Die zahlten ihm das mit guten Leistungen und Toren zurück. "Alle Außenspieler haben getroffen", sagte Wagemann. Sein Team konnte darüber hinaus viele Varianten in der Defensive testen und den Gegenstoß in der ersten und zweiten Welle trainieren. Die meisten Tore warf Lennard Greven (7).

Der ASV Süchteln landete in souveräner Manier einen klaren 31:24-Erfolg gegen Schlusslicht TV Korschenbroich III. "Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben uns über 2:2 auf 9:5 abgesetzt. Eigentlich war die Partie nach einer Viertelstunde entschieden", so Pressewart Olav Schwäbe. Der ASV ließ dennoch nicht locker. Zur Pause führten die Gastgeber 18:10. Diesen Vorsprung bauten sie in der zweiten Hälfte konsequent bis auf 30:18 aus. Die Abwehr um Routinier Thomas Stolzenberg (2) stand sehr sicher. Paul Siemes machte im Tor ein gutes Spiel. Auch die Schneider-Brüder glänzten. Julian Schneider warf sieben Tore. Yannick und Lukas erzielten je sechs Treffer. Außerdem waren E. Stolzenberg (4), Gellings (3), Muth (2) sowie Biastoch und Büning erfolgreich.

In der Bezirksliga verloren die Handballer des TV Lobberich II 25:26 (10:14) beim TV Schiefbahn. "Wir haben einfach schlecht gespielt", sagte Trainer Hendrik Schönkes. Seine Mannschaft habe konstant immer zurückgelegen, weil sich die Spieler unter anderem den Luxus erlaubten, acht Gegenstöße zu verwerfen und etliche Fehlpässe ins Spiel einzustreuen.

(wiwo)
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