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Tischtennis
Dülkens Damen dem Klassenverbleib nah

Grenzland. Durch einen Sieg in der Tischtennis-Verbandsliga beim PSV Kamp-Lintfort hätte der TTC Gewissheit.

Die Tischtennis-Saison neigt sich auch auf Verbandsebene dem Ende entgegen. Einige Entscheidungen sind bereits gefallen, wenige Teams stecken noch mitten drin im Auf- oder Abstiegskampf. Die Saison locker zu Ende spielen will der TTC Waldniel in der NRW-Liga.

In den restlichen drei Spielen geht es nur darum, möglichst Rang drei zu verteidigen. Voraussichtlich fällt in einer Woche beim Spiel gegen Bergneustadt die Entscheidung. Zuvor haben die Schwalmtaler eine leichte Aufgabe zu absolvieren. Leicht, weil die Chancen auf einen Punktgewinn beim Spitzenreiter TTC Champion Düsseldorf äußerst gering sind. Zu souverän tritt der Meisterschaftsfavorit in der Rückrunde auf. Die Mannschaft, die vom ehemaligen weißrussischen Nationalspieler Evgueni Chtchetinine angeführt wird, wurde nach der Hinrunde mit Jaromir Zlamal (SpVgg Mössingen) verstärkt. Im Hinspiel schlugen sich die ersatzgeschwächten Waldnieler beim 3:9 ganz achtbar. "Wir werden in Bestbesetzung spielen", sagt TTC-Kapitän Holger Quade. "Wenn wir gut in den Doppeln starten, ist vielleicht ein knapperes Ergebnis möglich."

Auch der ASV Süchteln II bekommt es mit dem Spitzenreiter zu tun. In Gestalt der SG Heisingen stellt sich der bereits feststehende Meister der Herren-Verbandsliga beim Aufsteiger vor. Der ASV hat sich aber als Außenseiter etwas vorgenommen für diese Partie. "Heisingen hat bisher noch kein Spiel verloren. Das wollen wir ändern", sagt Mannschaftsführer Oliver Bovians. Süchteln wird in stärkster Aufstellung spielen.

In der Damen-Verbandsliga bleibt es im Abstiegskampf vermutlich bis zum letzten Spieltag spannend. Mittendrin stecken im TTC Dülken und im TTC Waldniel zwei Grenzlandteams. Wobei Dülken die große Chance hat, sich bei einem Sieg in Kamp-Lintfort den Klassenverbleib zu sichern. "Eigentlich hatten wir uns schon mit dem Abstieg abgefunden", sagt Mannschaftsführerin Renate Seng, "jetzt wollen wir die Chance aber ergreifen und gewinnen." Die Waldnielerinnen können aus eigener Kraft den Abstieg nicht mehr vermeiden. Selbst ein fest eingeplanter Sieg gegen Tabellenschlusslicht Anrather TK IV reicht nicht aus, um die Abstiegsränge zu verlassen. "Es scheint aussichtslos zu sein, wir versuchen dennoch alles", sagt Kapitänin Alexandra Jaspers. Spitzenreiter ASV Süchteln strebt gegen den Haarener TV Saisonsieg Nummer achtzehn an.

(api)
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