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Tischtennis
Eine Tischtennis-Saison ohne Derbys bei den Frauen

Grenzland. ASV Süchteln geht auch in der NRW-Liga ambitioniert ins Rennen. Verbandsligist TTC Dülken vor schwieriger Saison.

Die Zeiten der Tischtennis-Derbys in der Frauen-Verbandsliga sind vorerst vorbei. Ging es in den vergangenen Spielzeiten bei den Spielen zwischen dem TTC Waldniel, dem TTC Dülken und dem ASV Süchteln häufig spannend zu, wird es in der am Wochenende beginnenden Saison kein einziges Nachbarduell geben. Süchteln hat sich als souveräner Aufsteiger in die NRW-Liga abgesetzt. Dem sportlichen Abstieg des TTC Waldniel folgte der komplette Rückzug aus dem Frauen-Tischtennis.

Dem ASV Süchteln ist in neuer Umgebung einiges zuzutrauen. Mit Spitzenspielerin Isabell Güdden verfügt der ASV über die am höchsten eingestufte Akteurin (Ranglistenwert 1783). Nur Sandra Tönges vom TuS Wickrath (1769) ist ähnlich stark. Süchteln hat sich zudem mit einer jungen Spielerin verstärkt. Maike Aatz wechselte von der TTVg WRW Kleve zum ASV. Die 16-Jährige hat in Kleve Oberliga gespielt, wurde aber schon auch in der Regionalliga eingesetzt. Die Süchtelner Mannschaft, zu der sechs Spielerinnen gehören, wird regelmäßig rotieren. Zwei Spielerinnen - Sanja Geneschen und Michaela Lux - werden die zweite Mannschaft beim Versuch aufzusteigen unterstützen. Zu den Konkurrenten um die vorderen Plätze zählen die TTF GW Fritzdorf II, Borussia Düsseldorf II und der TuS Wickrath. Vor allem Fritzdorf dürfte kaum zu bezwingen sein. In Gestalt von Sandra Hänel, Petra Schoulen und Meike Schnitzler bieten die Grün-Weißen drei Spielerinnen auf, die in der vergangenen Spielzeit zum Stammpersonal des Regionalliga-Teams gehörten. Wickrath hatte sich freiwillig aus der Oberliga zurückgezogen und dürfte in Bestbesetzung ebenfalls für den Meistertitel in Frage kommen. Zum Auftakt spielt der ASV morgen bei der Zweitvertretung des TuS Wickrath. Die haben in Sabine Scholz eine ehemalige Waldnielerin in ihren Reihen.

Nur der TTC Dülken ist in der Verbandsliga übriggeblieben. Der Klassenverbleib hat in der vergangenen Saison insbesondere in Dülken für Überraschung gesorgt. Aufgrund zahlreicher personeller Probleme war der TTC von einem Abstieg ausgegangen. Auch diesmal dürfte es nur darum gehen, auch in der kommenden Spielzeit wieder in der Verbandsliga spielen zu können. Dass Dülken hinter der DJK Holzbüttgen III nominell über die zweitstärkste Mannschaft verfügt, dürfte daran nichts ändern. Denn Sarah Schmacks und Jacqueline Resing stehen nur unregelmäßig zur Verfügung. Ansonsten spielt Dülken personell unverändert weiter. Zu Saisonbeginn erwartet Dülken am Sonntag die TTVg WRW Kleve III.

(api)
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