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Lokalsport
Erfolgreiche Premiere beim RRV Süchteln

Lokalsport: Erfolgreiche Premiere beim RRV Süchteln
Die mehr im Fahrerlager bekannte und erfolgreiche Kutschfahrerin Katja Helpertz vom RV Schaag kam beim Dressurturnier des RRV Süchteln auf Flandernhof's Summertime in der L-Dressurreiterprüfung mit der Wertnote 5,5 nicht in die Platzierungsränge. FOTO: Offermanns
Viersen. Reiten: Großes Lob gab es für die Organisatoren des ersten reinen Dressurturnieres des Reit- und Rennvereins Süchteln auf der Pferdesportanlage Rickhof in Bistard. In der Klasse A gab es ein Geschwisterduell um Silber und Bronze. Von Paul Offermanns

Die Premiere des reinen Dressurturniers beim Reit- und Rennverein Süchteln auf der Pferdesportanlage Rickhof in Bistard unter der Turnierleitung von Iris Jansen ließ für die Teilnehmer und Zuschauer keine Wünsche offen. Alle waren voll des Lobes. Ernst wurde es im Viereck der hellen freundlichen Halle. Draußen im Freien wurden die Pferde abgeritten. Hier ging alles etwas ruhiger vonstatten, was ein Dressurturnier so mit sich bringt. Auch die Zuschauer sind ein ganz anderes Klientel, dass nur ein Auge für die Viereckkünstler und ihre Bewegungen hat. "Dafür, dass wir dieses Turnier das erste Mal ausgerichtet haben, ist es sehr gut gelaufen", sagte Adi Thelen, 1. Vorsitzender des Reit- und Rennvereins Süchteln. Chantal Heinisch bekam den Ehrenpreis des Viersener Bürgermeisters als erfolgreichster Jugendreiter der Stadt Viersen. Die 15-jährige Süchtelnerin vom Reit- und Fahrverein Dülken-Viersen mit Chico BE war Dritte in der E-Dressur, Fünfte in der A-Dressur und Siebte in der A-Dressurreiterprüfung.

Darüber freute sich die Züchterin Ingrid Berger besonders: Die fünfjährige Stute Imbra BE mit der 13-jährigen Tochter Kim-Sophie Kubla (RV Lippe-Bruch-Gahlen) ihrer Freundin im Sattel schaffte den Sieg in der A-Dressurreiterprüfung mit der tollen Wertnote 8,2. Sie verwies dabei Johanna Jansen vom Reit- und Rennverein Süchteln auf Dylight mit 7,8 und Gertrud Dreßen vom RV Hehn auf Rivana mit 7,3 auf die Plätze zwei und drei. Seit März reitet das Mädchen dieses Pferd und holte nach mehreren Platzierungen nun mit ihr endlich den ersten Sieg. "Das Paar zeigte eine harmonische Vorstellung. Das Pferd begeisterte mit überdurchschnittlichen Grundgangarten", sagte Ingrid Berger: "Ich muss es ja wissen, ich kenne das Pferd schließlich von Fohlen an." Der Vater Imperio wird von Olympiasieger Hubertus Schmidt im Grand-Prix erfolgreich geritten und war Weltmeister der jungen Dressurpferde. "Imbra hat die Veranlagung, ebenfalls ein erfolgreiches Dressurpferd zu werden", sagte Ingrid Berger.

In der Dressurprüfung Klasse A entwickelte sich ein Geschwisterduell zwischen der jüngeren Nele mit Nevada BE und der älteren Hannah Berger mit Cornell BE auf den Plätzen zwei und drei, das dieses Mal zu Gunsten der jüngeren Schwester mit 7,4 zu 7,2 ausging. Die Süchtelner freuten sich über einen zweiten Platz von Melanie Waldhausen mit Partout in der L-Dressurreiterprüfung mit der Wertnote 7,6.

Quelle: RP
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