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Lokalsport
Extrem lange Auswärtsfahrt für Nettetal nach Rhede

Nettetal. Union Nettetal hat ausgerechnet am nächsten Wochenspieltag der Fußball-Landesliga das zweifelhafte Vergnügen, beim VfL Rhede antreten zu müssen. Denn je nach Route sind bis zu 100 Kilometer zurückzulegen. Das bedeutet, dass die Nettetaler heute mit Blick auf den Berufsverkehr schon sehr früh starten müssen, um sich vor dem Anpfiff noch ausreichend präparieren zu können. Und das wird nötig sein, denn die Gastgeber stehen als Tabellenvierter einen Platz vor der Union. Im Falle eines Sieges könnte die Mannschaft von Trainer Chiquinho sogar an Rhede vorbeiziehen.

Allerdings dürften die Gastgeber mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch und entsprechend motiviert auf den Platz gehen, denn am vergangenen Sonntag erlitten ihre bis dahin durchaus realistischen Aufstiegsambitionen einen herben Dämpfer. Ausgerechnet bei den VSF Amern kassierten sie eine so nicht einkalkulierte 0:1-Niederlage. "Die Rheder stehen jetzt ganz sicher mehr unter Druck als wir. Denn die wollen unbedingt aufsteigen, wir nicht", sagt Chiquinho. Zusätzlich spräche für seine Mannschaft, dass sie mit den jüngsten beiden Siegen gezeigt habe, dass sie wieder richtig gut drauf sei.

Nach drei Niederlage in Folge, durch die Nettetal den Kontakt zur Tabellenspitze verloren hatte, scheint sich die Mannschaft tatsächlich wieder gefangen zu haben. Deswegen sieht Chiquinho auch keinen Grund, etwas an der Startformation zu ändern, obwohl Martin Stroetges und Tom van Bergen ihren Sperren abgesessen haben. Nur in der Viererkette muss der Trainer wechseln, weil Alexander Verlinden gegen Repelen seine fünfte Gelbe Karte kassierte.

(ben-)
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