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Handball
Frauen des TVL bringen sich selbst um den Lohn

Nettetal. Außer Spesen, nichts gewesen! Die Handballfrauen des TV Lobberich kassierten in der Oberliga ihre zweite Saisonniederlage und verloren bei den Bergischen Panthern knapp mit 28:30 (12:17). Dabei waren die Voraussetzungen bereits vor dem Angriff nicht gerade ideal, musste Trainer Marcel Schatten doch auf eine Reihe seiner Stammspielerinnen verzichten und war daher in Sachen Kaderbreite nicht optimal besetzt.

Es ging dann auch gleich schlecht los. Mit einer Vielzahl technischer Fehler spielten die Gäste den Oberbergischen in die Karten, die dadurch ihr Tempospiel zur Geltung brachten und schnell mit 7:2 in Führung gingen. "Zu diesem Zeitpunkt waren wir sowohl auf den Beinen, als auch im Kopf nicht schnell genug", ärgerte sich Schatten. Erst nach dem Seitenwechsel kam der TVL dann so richtig in die Fahrt und holte Tor um Tor auf. "Wir hatten die Panther endlich da, wo wir sie haben wollten", betonte Schatten. "Dann verfielen wir jedoch wieder in die Muster der ersten Halbzeit und brachten uns selbst um den verdienten Lohn. Die Niederlage ist bestimmt kein Beinbruch, und wenn wir in den nächsten Spielen wieder auf einen größeren Kader zurückgreifen können, dann werden sich auch die Erfolge wieder einstellen, auch wenn heute mehr möglich gewesen wäre."

Lobberich: Melanie Ensen (8/3), Ronja Weisz (7/2), Kyra Mannheim (5), Simone Schulz, Anna Otten, Anna Kössl und Merit Liedkte (je 2).

(alpa)
 
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