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Lokalsport
Gipfeltreffen in Brüggen: Verfolger Grefrath kommt

Grenzland. Eigentlich läuft für den Spitzenreiter der Kreisliga A, TuRa Brüggen, alles wieder alles in geordneten Bahnen, wenn es um das Unterfangen Bezirksliga-Aufstieg geht. Trotz des 2:2 gegen Meerbusch haben die TuRaner bereits acht Punkte Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegplatz. Zwar noch nicht ganz aus dem Abstiegsschneider sind Rhenania Hinsbeck und der Dülkener FC, aber mit der jeweiligen ungeschlagenen Serie in der Rückrunde hat das Duo mächtig Boden in Richtung gesichertes Mittelfeld gutgemacht.

TuRa Brüggen (1.) - SV Grefrath (2.). Nach dem Punktgewinn gegen den Dritten Meerbusch steht den TuRanern das nächste Spitzenspiel ins Haus. Der Zweite SV Grefrath, der in der Tabelle nur zwei Zähler hinter Brüggen liegt, ist bereits am Samstag um 16 Uhr zu Gast auf dem Vennberg. "Die Einstellung stimmt in unserem Team", sagt Brüggens Fußballchef Heinz Offermanns. "Das hat man ja gegen Meerbusch gesehen, als unsere Jungs einen 0:2-Rückstand noch wettmachen konnten."

Dülkener FC (14.) - TSV Krefeld-Bockum (10.). Insgeheim ist Dülkens Trainer Klaus Ernst garantiert mit der Leistung seiner Mannschaft in der Rückrunde zufrieden. Weiter ungeschlagen in diesem Jahr und zuletzt dann auch noch der wichtige 5:2-Sieg beim Drittletzten Preußen Krefeld - "noch sind wir aber noch nicht aus dem Schneider", sagt Klaus Ernst. Doch der nächste Gegner TSV Bockum ist punktemäßig in Griffweite und Dülken hat zudem Heimrecht.

Rhenania Hinsbeck (11.) - Preußen Krefeld (14.). Das beste Team der Rückrunde ist zweifelsfrei Rhenania Hinsbeck. Aus den jüngsten sechs Spielen holten die Spieler von Neu-Trainer Maik Schatten fünf Siege und ein Unentschieden. Und mit dieser tollen Serie hat der ehemalige Drittletzte, der auf einem Abstiegsplatz überwintern musste, schon sieben Punkte Vorsprung auf den amtierenden Drittletzten Preußen Krefeld herausspielen können - und genau gegen die Preußen spielen die Hinsbecker am Sonntag.

OSV Meerbusch (3.) - TSV Kaldenkirchen (6.). Im Top-Verfolgerduell muss der TSV Kaldenkirchen zum Dritten OSV Meerbusch, der zuletzt ja einen Punkt beim Spitzenreiter aus Brüggen holte. Im Kaldenkirchener Lager vermeldet man bereits den ersten Neuzugang für die neue Saison. Daniel Leupers (23), wechselt nach den Stationen Straelen, Viersen, Süchteln und Dülken wieder zurück nach Kaldenkirchen. "Ein starker Torwart, der nur wenige Meter von der Jahnkampfbahn wohnt, wir die Qualität unseres Kaders weiter aufwerten", sagt Kaldenkirchens Fußballverantwortlicher Jochen Heußen.

Nach dem spielfreien Osterwochenende heißt es für die drei Viersener Vereine in der Mönchengladbacher Gruppe, Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Dabei werden bereits heute Abend der ASV Süchteln II in Hockstein und der 1.FC Viersen II gegen Aufsteiger Mennrath (Beginn beider Spiele ist um 19.30 Uhr) vorzeitig in die Pflicht genommen. Am Sonntag dann tritt noch Concordia Viersen beim souveränen Tabellenführer in Giesenkirchen an.

Rot-Weiß Hockstein (7.) - ASV Süchteln II (14.). Einige personelle Änderungen nimmt Süchtelns Trainer Dirk Meier vor und hat dabei das "Luxusproblem", gleich vier Spieler zu Hause zu lassen. Der Austausch ist auch vonnöten, "denn ich werde ein Zeichen in Richtung Einsatzbereitschaft und Siegeswillen setzen müssen, da die letzten Ergebnisse diesbezüglich nicht das waren, was ich mir vorstelle", sagt Meier. Ersetzen muss er auf jeden Fall den Rot-gesperrten Verteidiger Lion Lambertz. "Aber wir haben adäquaten Ersatz", sagt der Coach. Wen er letztendlich mit nach Hockstein nimmt, wird er erst nach dem Abschlusstraining bekanntgeben.

1.FC Viersen (10.) - Victoria Mennrath (8.). Wesentlich entspannter bei derzeit fünf Zählern Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz kann die FC-Reserve die kommende Begegnung gegen den Aufsteiger Mennrath angehen. Übungsleiter Volker Hansen wird im Großen und Ganzen der Mannschaft vertrauen, die sich erst nach harten Kampf gegen Spitzenreiter Giesenkirchen geschlagen geben musste und kann dabei aus dem Vollen schöpfen.

DJK/VfL Giesenkirchen (1.) - BWC Viersen (13.). Ebenfalls ohne große Personalsorgen kann Concordia beim Spitzenreiter antreten. Ein Sieg ist zwar nicht Pflicht, und einen Zähler mitzunehmen wäre wahrlich eine Überraschung. Eher sollte die Partie Einstimmung auf die kommenden Gegner sein, gegen die dringend gepunktet werden muss, um den drohenden Abstieg zu verhindern. "In diesem Spiel wird unsere Abwehr Schwerstarbeit verrichten müssen", sagt Teammanager Erich Giebmanns.

(ms/hh)
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