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Golf
Golfprofis trotzen den Wetterkapriolen

Hinsbeck. Beim H&H Golf PGA Club Professional Series-Turnier auf dem Platz des GC Haus Bey gewann der Hamburger Dennis Lohrmann. Lokalmatador Glenn Pease blieb unter seinen Möglichkeiten.

Dank einer fantastischen Schlussrunde mit 69 Schlägen hat sich Dennis Lohrmann vom Golfclub Lutzhorn Platz eins beim H&H Golf PGA Club Professional Series-Turnier im GC Haus Bey gesichert. Nach zwei wetterbedingt turbulenten Runden auf der regennassen Platzanlage stand Lohrmann als Sieger des ersten von in diesem Jahr drei Turnieren der H&H Golf PGA Club Professional Series fest. Insgesamt waren 10.000 Euro Preisgeld ausgelobt.

Hatte der spielstarke Golfprofessional aus Hamburg im ersten Durchgang noch eine 77er-Runde unterschreiben müssen, so lief es in der zweiten Runde deutlich besser: Mit vier Birdies bei nur einem Bogey bewältigte er den anspruchsvollen Par 72 Platz mit 69 Schlägen, die beste Runde des Turniers. Insgesamt lag er damit zwei über Par und einen Schlag vor Christoph Günther (75+72/+3) sowie zwei Schläge vor Dennis Küpper (74+74/+4), der seine Führung über beinahe 34 Löcher hielt und erst auf den Bahnen 17 und 18 der Finalrunde abgeben musste.

Haus Bey Professional Glenn Pease spielte für seine Ansprüche kein zufriedenstellendes Turnier. Vielleicht war der Druck vor heimischem Publikum doch zu groß. Mit Ergebnissen von 79 und 83 landete er in der Endabrechnung auf dem geteilten 23. Rang.

Am ersten Spieltag hatten Wetterkapriolen mit sintflutartigen Niederschlägen und heftigen Gewittern zunächst für erhebliche Verzögerungen gesorgt und setzten Grüns, Bunker und Fairways unter Wasser. Mit enormem Aufwand gelang es dem Team um Andrew Duck, Turnierdirektor des GC Haus Bey, den Platz wieder bespielbar zu machen, so dass zumindest alle Teilnehmer die erste Runde beginnen konnten. Diese musste wiederum um 18:30 Uhr abgebrochen und auf den Dienstagmorgen verschoben werden. Am Dienstag konnte die Runde dann nach massivem Einsatz des Greenkeeping-Teams sowie der offiziellen und ehrenamtlichen Helfer und allen verfügbaren Wasserschiebern beendet und im direkten Anschluss die Finalrunde gestartet werden.

(AKo)
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