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Handball
Grenzland-Duell zwischen zwei kriselnden Teams

Grenzland. In der letzten Partie des Jahres kommt es morgen in der Handball-Verbandsliga der Frauen zum Derby zwischen dem SC Waldniel und dem TSV Kaldenkirchen. Da die Partie der Gäste aus Kaldenkirchen am vorigen Wochenende wegen der widrigen Wetterbedingungen ausfiel, sind sie vollkommen aus dem Rhythmus, zudem haben beide Mannschaften die jünhsten drei Spiele verloren. Bei Waldniel läuft lange nicht alles nach Wunsch. "Momentan haben wir nicht gerade einen guten Lauf", betont Trainer Elmar Gronsfeld. Das größte Sorgenkind dabei ist der Angriff. Obwohl immer gut Chancen erspielt werden, hapert es eindeutig an deren Verwertung.

Dagegen ist die Abwehr eindeutig die Stärke der Gastgeberinnen, dennoch gilt es zunächst einmal, die schnellen Außenspielerinnen von Kaldenkirchen in den Griff zu bekommen. "Wenn wir vorne unsere Möglichkeiten nutzen, dann haben wir gute Chancen, unsere Negativserie zu beenden, natürlich dürfen wir dabei unsere Abwehrarbeit nicht vernachlässigen", so Gronsfeld. "Die beiden Punkte können wir auch gut brauchen, denn in der Tabelle stehen wir nicht da, wo wir eigentlich hin wollten." Verzichten muss Gronsfeld auf Julia Russek (Urlaub) und Tamara Nöthlings, die nach überstandener Kreuzbandoperation zuletzt unglücklich auf das lädierte Knie fiel.

Personell gehen die Gäste auf dem Zahnfleisch. Neben der Langzeitverletzten Jule Münter fallen nun auch noch Haupttorschützin Luisa Engels (Nasenbruch) und Simone Thommessen (Pfeiffersches Drüsenfieber) aus. Um den Kader zu ergänzen, greift der TSV auf die B-Jugendliche Maja Neeners zurück. "Um in Waldniel bestehen zu können, ist eine aggressive Deckung im Zusammenspiel mit unseren Torhüterinnen besonders wichtig", sagt TSV-Trainer Maik Tötsches.

(alpa)
 
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