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Jugendfußball
Grenzland-Teams gehen als Außenseiter in die Relegation

Grenzland. Es war ein ungewohntes Bild zu Saisonbeginn im vergangenen Sommer: Erstmals seit zehn Jahren war keine Junioren-Mannschaft aus dem Grenzland in der Niederrheinliga vertreten. Diese Situation könnte sich jedoch in den nächsten Wochen ändern, denn ab dem kommenden Samstag haben vier heimische Teams die Möglichkeit, in die höchste Spielklasse auf Verbandsebene aufzusteigen. In den vergangenen Tagen wurden nun die Gruppen der Qualifikation ausgelost.

Dabei hatten die A-Junioren des ASV Süchteln wenig Losglück. Sie treffen neben TuB Bocholt auf den SC Kapellen-Erft und auf die U 18 von Fortuna Düsseldorf. "Wir sind zwar klarer Außenseiter, dennoch werden wir alles versuchen, um unsere kleine Chance zu nutzen", sagt ASV-Trainer Milun Novakovic. Er ist zudem "froh und stolz darüber, die Qualifikation spielen zu dürfen" und sieht die Spiele gegen die starken Gegner als zusätzlichen Bonus für seine Mannschaft. Dieser Meinung schließt sich auch Stephan Laumen, Sportlicher Jugend-Abteilungsleiter bei Fortuna Dilkrath, an. Bei den Schwalmtalern haben sich ebenfalls die A-Junioren für die Aufstiegsspiele qualifiziert. Der Sprung in die Niederrheinliga ist jedoch keine Pflicht. "Die Jungs haben nichts zu verlieren, für sie besteht kein Druck", erklärt Laumen. Jedoch möchten sich die Dilkrather in den Partien gegen den 1. FC Kleve, den SV Sonsbeck und Germania Ratingen 04/19 "gut verkaufen", so Laumen. Bei den A-Junioren steigen die Erstplatzierten der sechs Gruppen direkt auf. Die vier besten Gruppenzweiten erhalten in einem weiteren Spiel die Chance, den Sprung in die Niederrheinliga zu schaffen. Während die U 19-Junioren erst nächste Woche Sonntag in die Relegation starten, geht es für die C-Junioren vom ASV Süchteln und vom SC Union Nettetal bereits am kommenden Samstag los. Die Süchtelner, die auf die DJK SF Lowick, die Essener SG sowie auf den SV Bayer Wuppertal treffen, gehen durchaus mit Außenseiterchancen in die Qualifikationsgruppe. Ähnliches gilt auch für das Nettetaler Team, das auf den SSV Lützenkirchen, den SC Velbert und Fortuna Mönchengladbach trifft.

"Wir sehen uns in der Lage, eine vernünftige Rolle in unserer Gruppe zu spielen. Den zweiten Platz halten wir für möglich", gibt sich Unions Trainer Sawwas Panagiotidis optimistisch. Anders als bei den A-Junioren steigen bei der U 15 neben den Erst- auch die Zweitplatzierten direkt in die Niederrheinliga auf.

(vdb)
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