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Handball
Grenzland-Trio gibt sich der Landesliga keine Blöße

Grenzland. Die Handballerinnen des SC Waldniel lassen sich nicht beirren. Auch im 14. Meisterschaftsspiel blieb die Truppe ungeschlagen. Der SC siegte in eigener Halle 23:16 gegen die TS St. Tönis und behauptet die Tabellenführung in der Landesliga.

Trainer Ernst Möller hat ein Luxusproblem. Seine Mannschaft gewinnt in schöner Regelmäßigkeit, vergibt dabei seit Wochen jedoch eine Vielzahl von Möglichkeiten. Auch gegen die TS St. Tönis leisteten sich die Waldnielerinnen diesen Luxus. Die Mannschaft kam in einem eher "schleppenden Spiel", so Möller, zu einem klaren Sieg. Der SC setzte sich nach 11:9 zur Pause im zweiten Spielabschnitt klar ab. Die Tore teilten sich Jürgensen (7), Wetzels (5), Klein (3), Enschitz (3), Bagusche (2), Nöthlings und Opitz.

Der Tabellendritte TV Lobberich II siegte 33:23 beim TuS Oberbruch. Die Mannschaft erwischte mit 8:1 einen Blitzstart. Bis zur Pause fand Oberbruch zwar besser ins Spiel, konnte die Gäste aber nicht entscheidend gefährden. Deren Taktik, über den Kreis und die Außenspielerinnen Chancen zu kreieren, ging auf. Nadine Ensen (2) und Jessica Clement (1) holten etliche Siebenmeter, die Nina Lemkens (12) und Carolin Winkels (5) sicher verwandelten. In zweiten Spielabschnitt verkürzte der TuS noch einmal auf 15:19. Doch als Sara Fenkes (4) und Mascha Derendorf (4) die Lücken in der Oberbrucher Abwehrmitte nutzten, zog der Gast wieder davon.

Der ASV Süchteln siegte 23:21 (14:10) gegen den ATV Biesel. Etwa 45 Minuten lang lieferten die Süchtelnerinnen ein starkes Spiel ab. Nach dem 5:5 setzten sie sich bis auf 19:12 ab. "Da war die Welt noch in Ordnung", sagte Trainer Gunnar Müller, der danach allerdings einen "unerklärlichen Einbruch" seiner Truppe miterleben musste. "Wir waren total verkrampft. In Abwehr und Angriff ging nichts mehr", sagte Müller. Biesel verkürzte in dieser Phase bis auf 20:21. "Mit den ersten 45 Minuten war ich sehr zufrieden. Das war ein verdienter Sieg", sagte Müller. Die meisten Tore warfen Annemarie Wingert (9), Anna Knobe (4) und Carolin Smeets (3).

(wiwo)
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