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Lokalsport
Heimische Landesligisten sind am zweiten Spieltag chancenlos

Kreis. Für die Handballer der SG Dülken und des ASV Süchteln war es ein Wochen-ende zum Vergessen. Dagegen siegte der TV Lobberich II in der Bezirksliga.

Die SG Dülken und der ASV Süchteln kamen am zweiten Spieltag in der Handball-Landesliga mächtig unter die Räder. Dülken verlor 14:35 beim TV Schwafheim. Der ASV unterlag dem TV Aldekerk II 20:31.

Bei der hoch gehandelten Reserve der Aldekerker dürfen es die Süchtelner als Erfolg verbuchen, das Spiel bis zum 8:10 offen gestaltet zu haben. Das lag nicht zuletzt an etlichen guten Paraden von Torhüter Paul Siemes, der den verletzten Björn Birnig glänzend vertrat. Mit nur einem Auswechselspieler für das Feld stand das Team aber letztlich auf verlorenem Posten. Die Gastgeber sorgten mit den Toren vom 21:17 bis zum 26:18 für Klarheit. "Es war unser letztes Aufgebot, und wir haben insgesamt nicht gut gespielt. Von daher war es eine verdiente Niederlage", meinte ASV-Pressewart Olav Schwäbe, der vor allem im Angriffsspiel Schwächen ausmachte. Die meisten Tore warfen Daniel Büning (5) und Schwäbe (4) selbst.

Die SG Dülken erlebte in Schwafheim einen "gebrauchten Tag", so Trainer Peer Wagemann. Vorne wie hinten produzierte die Mannschaft viele Fehler. "Es kam kein Spielfluss zustande", sagte Wagemann. Als dann auch noch Lars Brandenburg und Mark Kämmerling verletzt ausscheiden mussten, fehlte die Erfahrung im Kader, um die starken Schwafheimer aus dem Konzept bringen zu können. "Vielleicht ist das eine Niederlage zum richtigen Zeitpunkt, damit allen klar ist, wie viel wir noch arbeiten müssen", sagte Wagemann. Aus dem Dülkener Team stach Jahja Choukeir heraus. Er erzielte bei seinem Debüt vier Tore. Florian Schütterle und Michael Nauen warfen jeweils drei Tore.

Der TV Lobberich II feierte in der Bezirksliga seinen ersten Sieg. Die Mannschaft siegte 26:25 (13:13) gegen TK Krefeld. In der über weite Strecken sehr ausgeglichenen Partie gelang dem TVL mit den Treffern vom 21:21 bis zum 25:21 die Vorentscheidung. Die Lobbericher hatten in der Abwehr zwar sehr gut begonnen, doch nach einigen Flüchtigkeitsfehlern gerieten sie 11:13 in Rückstand. Zur zweiten Hälfte stellten die Gastgeber die Abwehr um. Alexander Hankmann störte den Spielaufbau der Gäste wirkungsvoll, so dass die Lobbericher mehr Sicherheit gewannen. Im Angriff suchten sie gezielt über den Kreis den Erfolg und wurden belohnt. Mit zehn Toren hatte Sebastian Evertz daran einen großen Anteil. Kevin Hessen steuerte fünf Tore bei.

(wiwo)
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