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Handball
Heimisches Quartett in Frauen-Verbandsliga

Handball: Heimisches Quartett in Frauen-Verbandsliga
Maik Tötsches (Mitte) trainiert Kaldenkirchens Frauen. FOTO: Siemes
Grenzland. Die Handballerinnen des SC Waldniel, die einen neuen Trainer haben, bekommen Gesellschaft. Von den drei Aufsteigern aus dem Grenzland ist nur der TV Lobberich II mit der Vorbereitung zufrieden.

Der Saisonstart in der Handball-Verbandsliga der Frauen naht, so dass sich ein Blick lohnt, was sich bei den Grenzlandvereinen getan hat. Zumal durch gleich drei Aufsteiger ein heimisches Quartett dabei ist. Ausgerechnet beim SC Waldniel, der schon ein erfolgreiches Jahr in der Verbandsliga zu vermelden hat, gibt es die gravierendste Veränderung: Erfolgstrainer Ernst Möller ist gegangen. Dem Vernehmen nach wollte er die Mannschaft verjüngen, doch dagegen sollen sich die etablierten Spielerinnen ausgesprochen haben. Neuer Coach ist Elmar Gronsfeld.

Auch bei Aufsteiger TSV Kaldenkirchen gibt es einen Wechsel auf der Trainerposition. Doch bei Uta Münter war schon länger klar, dass sie nach zwei Aufstiegen in Folge ihr Amt zur Verfügung stellt. Ihr Nachfolger wird Maik Tötsches, der auch in der ersten Männermannschaft spielt. "Es war Not am Mann, und ich habe diese reizvolle Aufgabe auch gerne übernommen", so Tötsches. Die Vorbereitung ist eher durchwachsen verlaufen, weil er bis dato selten alle Spielerinnen im Trainingsbetrieb zur Verfügung hatte. Einziger Neuzugang ist Jule Münter, die von der weiblichen A-Jugend des TV Lobberich kam. Verzichten muss Tötsches dagegen auf Anke Dimmer, die ihre Karriere beendete.

Ein weiterer Neuling ist der ASV Süchteln, der in der Vorbereitung mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte wie Kaldenkirchen. Einziger Abgang ist Maren Prior, die zum Nordrheinligisten SV Straelen wechselte. "Sie wollte versuchen, einmal etwas höher zu spielen, und ich wünsche ihr dabei viel Glück", betont Trainer Gunnar Müller. Externe Zugänge gibt es nicht. Allerdings verstärken Lena Sturm und Celine Willems aus der eigenen A-Jugend den Kader. "Unser großer Vorteil ist, dass die Mannschaft eingespielt ist", glaubt Müller. "In der Mannschaft ist zwar genug Qualität vorhanden, aber wie hätten das Team gerne von außerhalb verstärkt, obwohl die Mädels aus der A-Jugend ihre Sache bislang wirklich sehr gut gemacht haben."

Dagegen herrschen beim Landesliga-Meister TV Lobberich II fast paradiesische Zustände. Bereits am 8. Juni begann die Vorbereitung und auch in den Ferien zweimal wöchentlich trainiert werden. Die Vorbereitung gestalte sich als sehr abwechslungsreich. Lediglich Carmen Bratiscak-Werner verließ den Verein mit unbekanntem Ziel. Für die kommende Spielzeit sollen die A-Jugendlichen Marie Stöcker, Chiara Rosati und Lorena Hegholz in die Mannschaft integriert werden. "Wir sind eine eingespielte Mannschaft, mit der Unterschiedlichkeit von Erfahrung und Unbekümmertheit, und das ist meines Erachtens auch unser großes Plus", erklärt Trainerin Gabi Ensen sie Stärken ihres Teams. "Dagegen müssen wir noch an den komplexen Spielabläufen arbeiten und auch das gebundene Spiel noch verbessern. Hinzu kommt noch, dass wir eine größere Effektivität bei den Tempogegenstößen erlangen müssen, um in der neuen Liga zu bestehen."

(alpa)
 
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