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Sc Union Nettetal
Heinz Riether verabschiedet sich nach über 30 Jahren

Sc Union Nettetal: Heinz Riether verabschiedet sich nach über 30 Jahren
Immer ganz nah an der Mannschaft: Heinz Riether. FOTO: Fupa
Viersen. Keine Frage, Till Kohnen, Michael Killich und Orhan Özkaya waren verdiente Spieler des Fußball-Landesligisten SC Union Nettetal. In Summe kickten sie 13 Jahre in der Christian-Rötzel-Kampfbahn. Dementsprechend emotional wurden sie vorigen Sonntag vor dem letzten Saisonspiel gegen Velbert verabschiedet.

Doch mit ihnen sagte ein Mann ade, gegen den sind die Drei echte Leichtgewichte. Denn nach über 30 Jahren in unterschiedlichen Funktionen ging Heinz Riether in den sportlichen Ruhestand.

"Das hat schon wehgetan", sagt der 67-Jährige mit Blick auf den Abschied, doch er ist zutiefst überzeugt davon, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Zu Beginn der gerade abgelaufenen Saison war er als Betreuer unter Trainer Chiquinho noch ganz nah an der Mannschaft dran. Als der Brasilianer dann nach einem schwachen Start aber seinen Stuhl räumen musste und Andreas Schwan auf ihn folgte, ging er schon etwas auf Distanz. "Es ist jetzt vieles anders im Verein.

Aber dennoch bin ich sicher, dass der richtige Weg eingeschlagen worden ist", erklärt Riether. Er selbst spielte noch zehn Jahre für den Lobbericher SC und hielt dem Verein auch nach der Fusion mit Union Breyell im Jahr 1996 die Treue. Als Co-Trainer, 2. Vorsitzender und Betreuer war er nach seiner aktiven Zeit im Einsatz. Doch egal in welcher Funktion, seine Maxime lautete: "Immer ganz nah an der Mannschaft." In seiner Zeit erlebte er viele Trainer, an die meisten hat er gute Erinnerungen.

An die ehemaligen Borussen-Profis Rudi Pöggeler und Hans-Günter Bruns zum Beispiel, oder in jüngerer Vergangenheit an Norbert Brüggemann, Peter Mentzel, Georg Mewes, Josef Cherfi, Dieter Hußmanns und eben Chiquinho. Klar, dass er mit den Namen auch sportliche Erfolge und Misserfolge verbindet. Nach den sportlichen Höhepunkten gefragt, kommen Riether direkt die vier Jahre (2000 - 2004) in der Verbandsliga in den Sinn.

Zu den bittersten Moment gehörte dementsprechend der Abstieg, den damals ein verschossener Elfmeter besiegelte. Viele Emotionen also, auf die Riether aber auch künftig nicht ganz verzichten will. Denn trotz des offiziellen Abschieds bleibt er Verein und Mannschaft natürlich verbunden.

(ben-)
 
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