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Unsere Ehrenamtler
Im Sportverein auch fürs spätere Leben lernen

Unsere Ehrenamtler: Im Sportverein auch fürs spätere Leben lernen
Sebastian Jongbloed engagiert sich bei TuRa Brüggen. FOTO: Jongbloed
Viersen. Brüggen (off) Der 20-jährige Sebastian Jongbloed, der ein Studium an der Fachhochschule Niederrhein im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen im fünften Semester absolviert, ist bei TuRa Brüggen seit sieben Jahren aktiv. Damals wie heute gehört er der Volleyballgruppe an. Seit März 2015 ist er dort auch als Trainer tätig. Dazu ist er auch Jugendvertreter der Turnabteilung, um die Interessen im Gesamtjugendvorstand zu vertreten.

Seit Mitte des vorigen Jahres hat er auch die Position des Jugendausschuss-Vorsitzenden inne und hat dadurch auch sein Ohr direkt am Vorstand. Seit März dieses Jahres ist er auch Übungsleiter für die Badmintongruppe. "Am Anfang übernahm ich die Volleyballgruppe, weil ich nicht wollte, dass die schon lange bestehende Gruppe aufgegeben wird", sagt Sebastian Jongbloed. "Ich spielte dort seit Jahren und habe dabei immer viel Spaß gehabt." Umso länger er dabei war, merkte er immer mehr: "Wie schön ist es, wenn meine Leute nach einem intensiven Training mit einem Lächeln nach Hause gehen." Aus diesem Grund ließ er sich auch zum Jugendausschuss-Vorsitzenden wählen: "So kann ich auch im größeren Rahmen etwas dafür tun, dass Kinder und Jugendliche bei uns im Verein ihrem Hobby nachgehen und eine tolle Freizeitbeschäftigung haben." Er vertritt die Meinung: "Heutzutage ist es sehr schwer, junge Menschen zu finden und zu begeistern, ein Ehrenamt zu übernehmen und Zeit darin zu investieren."

Es gibt auch immer wieder Menschen, die ihn fragen, warum ich das alles mache und warum er die Zeit nicht zum Arbeiten verwende. Doch jeder, der schon mal ein Ehrenamt ausübte, wird wissen, dass er damit Positives bewegen kann: "Das ist viel mehr wert als Geld." Er fühlt sich auch ein bisschen verpflichtet: "Nachdem ich jahrelang ein tolles Training erlebte, will ich dem Sportverein wieder etwas zurückgeben." Ein weiterer Punkt ist für ihn, dass er im Verein auch viele Dinge, die er sehr gut im späteren Leben anwenden kann. "Das fängt für mich schon in der Volleyballgruppe an, wo ich lerne, wie ich eine Gruppe führen muss, damit Teamgeist entsteht, alle motiviert sind und wir zusammen etwas in dieser Sportart erreichen."

Dazu gehört für ihn auch das Vereinsmanagement. "In dieser Sache ergänzen sich mein Studium und meine Tätigkeiten im Verein nahezu perfekt", sagt Jongbloed, der zudem als studentische Hilfskraft im Bereich Automatisierung, Robotik und Human Engineering arbeitet. Im Verein unterstützt er auch den TuRa-Schatzmeister, um sich dort einzuarbeiten.

Quelle: RP
 
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