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Unsere Ehrenamtler
Junge Flieger engagieren sich für Luftsportverein Grenzland

Viersen. Daniel Mrasek und Dominik Sauels gehen nicht nur ihrem Hobby Fliegen nach, sondern wenden auch viel Zeit für das Vereinsleben auf.

Grenzland (off) Zwei junge Ehrenamtler engagieren sich für den Luftsportverein Grenzland. Daniel Mrasek und Dominik Sauels haben damit Vorbildfunktion, weil sie schon in jungen Jahren in ihrem Sport mit anpacken. Beim Jugendtag der Sportjugend im Kreissportbund Viersen am 1. April in Viersen werden die beiden von ihren Erfahrungen berichten.

Den Weg zum Flugsport faden Daniel Mrasek und Dominik Sauels nicht nur aus Interesse am Fliegen, sie wollte mehr. Nämlich Berufspiloten werden. Da bot sich der Luftsportverein Grenzland an, mal auszuprobieren, ob das Fliegen das Richtige ist. Der aus Nettetal kommenden Daniel Mrasek begann mit der Segelflugausbildung und bekam mit 16 Jahren die entsprechende Lizenz. Ein Jahr später erwarb er den Ultraleichtflugschein. Heute fliegt er mit Begeisterung ein zweisitziges Motorflugzeug: "Es macht mir immer wieder großen Spaß, damit in die Luft zu gehen." Der 21 Jahre alte Betriebswirtschafts-Student ist im Luftsportsportverein Jugendleiter und gehört dem Vorstand an. Er leitet die Nachwuchsgruppe mit fast 60 jugendlichen Luftsportlern zwischen 14 und 25 Jahren. Mit großem Elan und noch mehr Arbeitseinsatz kümmert er sich um die Belange der Jugend. Darüber hinaus managt er die komplette Spritversorgung für Dreiviertel der Motorflugzeuge des Vereins und etwa Zweidrittel aller am Niershorst fliegenden Motorflugzeuge.

Dominik Sauels befiel mit 14 Jahren der Flugsport-Virus. Der Grefrather sah die Flugzeuge auf dem benachbarten Niershorst immer wieder aufsteigen und landen. Seit fünf Jahren macht er Segelkunstfliegen: "Ich muss mal schauen, ob ich in diesem Jahr an Wettbewerben teilnehme. Dann fliege ich unter Wettkampfvoraussetzungen Looping und Rollen. Das wird bestimmt eine aufregende Sache", meint Dominik Sauels, Schüler am technischen Gymnasium in Geldern. Außerdem ist Dominik Sauels der jüngste Fallschirmpacker im Verein. Im vergangenen Jahr erwarb er die Packer-Lizenz. "Segelflieger fliegen grundsätzlich mit Fallschirm - das ist im Kollisionsfall unsere Lebensversicherung", betont er. "Das Leben von gut 120 aktiven Segelfliegern in unserem Verein hängt also buchstäblich von meinen Packkünsten ab." Er bekommt keinen einzigen Cent für seinen Einsatz. Von der Verantwortung her als auch vom zeitlichen Einsatz ist sein Engagement sicherlich besonders hoch zu bewerten.

Quelle: RP
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