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Vor Dem Saisonstart Asv Süchteln Ii
Kader ist in der Breite besser aufgestellt

Viersen. Trainer Dirk Meier ist begeistert vom Elan seiner neuen Mannschaft in der Kreisliga A.

Viersen (hohö) Ein neues Trainerduo soll für frischen Wind beim ASV Süchteln II in der Fußball-Kreisliga A Mönchengladbach/Viersen sorgen. Dirk Meier und sein Co-Trainer Matthias Budzicki haben schon in Rheindahlen im Jugendbereich recht erfolgreich zusammengearbeitet. Als Spieler hielt Meier für den SV Lürrip in der Landesliga den Kasten sauber. Budzicki hat den Fußball in die Wiege gelegt bekommen, sein Vater war in den 1970er Jahren polnischer Nationalspieler.

Beide sind prädestiniert dafür, Jugendlichen den Sprung zu den Senioren zu erleichtern. Betrachtet man den aktuellen Kader, fällt auf, dass die Mischung stimmt. Überwiegend finden sich 18- bis 22-jährige im Kader, hinzu gesellen sich einige ältere Spieler. Meier ist begeistert, mit welchem Elan die Spieler die Vorbereitung bestreiten. Schon während der Saisoneröffnung wurde um 23 Uhr das Flutlicht eingeschaltet und zu einer Trainingseinheit genutzt, berichtet Meier. Derzeit legt das Trainerteam Wert auf Kraft und Ausdauer und bedient sich dafür sogar der Hilfe eines Fitnesstrainers. Eine Reihe von Testspielen soll neben einer Abwechslung auch für spielerische Elemente sorgen. Für Meier ist dabei das System relevant, nicht die Ergebnisse der Vorbereitungsspiele. "Die Spieler sollen in der Lage sein, verschiedene Systeme während eines Spieles praktizieren zu können", erklärt der Übungsleiter. Bislang gab eine 1:4-Niederlage gegen Welate Roj und ein klares 11:1 gegen die Drittvertretung von Rheindahlen. Gestern Abend gab's den nächsten Test gegen Wevelinghoven.

Gravierende Abgänge hat der ASV II nicht zu verzeichnen. Stattdessen ist das Team in der Breite wesentlich besser aufgestellt. Philip von der Bank kehrt nach seinem Gastspiel bei Tura Brüggen zu seinem Stammverein zurück, Linus Glauch wurde reaktiviert. Hinzu stießen Temuna (JayJay) Makiese von Welate Roj und Abdul Habibullahi vom FC Maroc II. Makiese zählt mit zu den besten Kreisligaspielern auf der Sechser-Position, Habibullahi hat in Holland in einer der oberen Ligen gespielt. Sorgenkind bleibt in der Schaltzentrale David Hermei, der seit Jahren unter Knieproblemen leidet.

Prognose: Der ASV wird in der Kreisliga A im oberen Tabellendrittel zu finden sein und besser als die Vorsaison mit Rang acht abschließen. Für einen der beiden Spitzenplätze wird es aber wohl noch nicht reichen.

Quelle: RP
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