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Handball
Kaldenkirchen beendet Jahr mit Niederlage

Handball: Kaldenkirchen beendet Jahr mit Niederlage
FOTO: Siemes, Horst
Nettetal. Die Verbandsliga-Handballer des TSV verloren daheim 24:28 gegen den TV Vorst. Dagegen geht Primus Lobberich mit einem Sieg in die Pause. Von Wiltrud Wolters

Der TV Lobberich setzt seinen Siegeszug in der Handball-Verbandsliga fort. Die Mannschaft von Christopher Liedtke siegte im letzten Spiel des Jahres 27:25 (16:11) gegen die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen. Da die Verfolger durchweg Punktverluste verbuchten, nehmen die Lobbericher ein Polster von drei Punkten auf den TV Geistenbeck mit in das kommende Jahr. Der TSV Kaldenkirchen unterlag dagegen daheim 24:28 (10:11) gegen den TV Vorst.

Der Weihnachtsmann verteilte in der Werner-Jaeger-Halle Geschenke: Weihnachtsmützen für die Fans, Süßigkeiten für die Kinder und zwei Punkte für die Handballer im Spiel gegen die HSG VeRuKa. Die allerdings mussten dafür richtig ackern. "Die Niederlage gegen Geistenbeck war eine schmerzhafte Erfahrung. Aber wir haben daraus gelernt und in den letzten beiden Wochen einen Schritt nach vorne gemacht", sagte Trainer Christopher Liedtke. Gegen Geistenbeck verspielte der TVL in den letzten Aktionen den Sieg, nun blieb das Team auch beim 24:24 kurz vor Schluss ruhig. Dennis Föhles und Felix Himmel brachten den Erfolg mit ihren Toren unter Dach und Fach. Die Lobbericher überzeugten in der Defensive, fanden im Angriff aber nicht immer Lösungen gegen die 6:0-Abwehr der Gäste, so dass es trotz der zwischenzeitlich klaren Führung bis zum Ende spannend blieb. Liedtke lobte seine Akteure, vor allem die rechte Seite mit Ruben Dorenbeck und Jan von Eycken.

Der TSV Kaldenkirchen war bei der Niederlage gegen den TV Vorst über weite Strecken chancenlos, weil die Defensive nicht funktionierte. Die Gastgeber waren nicht in der Lage, die Rückraumspieler der Vorster in ihrem Tatendrang zu bremsen. "Wir haben die Vorgaben nicht umgesetzt. Es ist uns nicht gelungen, den Rückraum zu attackieren und deshalb haben wir auch bestimmt 80 Prozent der Gegentore aus dem Rückraum bekommen", sagte Clodt. Die Freiheiten nutzten vor allem Pascal Mertens (9) und Manuel Stelzhammer (7).

Der TSV lief von der ersten Minute einem Rückstand hinterher. Das Team kam zwar vor allem in der ersten Hälfte mehrfach zum Ausgleich, ein Führungstreffer wollte aber nicht fallen. Nach dem Wechsel wurde die Dominanz der Vorster deutlicher. Sie zogen vom 12:12 über 18:13 bis zum 23:16 davon. Danach berappelte sich der TSV wieder und verkürzte auf 24:26. Technische Fehler und vier Fehlwürde verhinderten ein besseres Ergebnis.

Der TSV-Trainer sah in der "katastrophalen Chancenverwertung" die Hauptursache für die Niederlage. "Die hat uns das Genick gebrochen", meinte Clodt. Noel Marx (9) löste seinen Part im TSV-Angriff zwar glänzend, die Mannschaft schaffte es insgesamt aber nicht, die offensive Deckung gegen Steffen Coenen zu umspielen. Das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer funktionierte nicht, auch von den Außenpositionen kamen wenige Impulse. "Das muss man so hinnehmen, denn die Jungs gehen auf dem Zahnfleisch", sagte Clodt.

Quelle: RP
 
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