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Lokalsport
Kaldenkirchen besiegt Union im Neunmeterkrimi

Nettetal. Hallenfußball: Der TSV Kaldenkirchen ist neuer Nettetaler Hallenfußball-Stadtmeister vor Nettetal und Schaag. Von Manfred Schulz

Der A-Ligist TSV Kaldenkirchen hat endlich wieder einmal die Stadtmeisterschaften im Hallenfußball in Nettetal gewonnen. Im Finale bezwangen die Kaldenkirchener den Landesligisten und Rekordmeister Union Nettetal nach einem Neunmeterschießen mit 6:5 (1:1). "Besser konnte das Jahr für uns wirklich nicht beginnen", freute sich Kaldenkirchens Fußballchef Jochen Heuhsen. "Das gibt für die Saison auf dem Grünen Rasen garantiert wieder eine Portion Motivation zusätzlich. Zudem haben wir uns endlich wieder einmal direkt für das Volksbank-Masters in zwei Wochen in Dülken qualifiziert."

Im Finale zwischen Union Nettetal und Kaldenkirchen schenkten sich beide Seiten nichts. Kaldenkirchen mit dem "Eisernen Willen", den Nettetaler Ligenprimus zu schlagen, und Union, den nächsten Sieg bei den Titelkämpfen nach Hause zu bringen. Kaldenkirchen ging durch ein Tor des brasilianischen Neuzugangs Dona mit 1:0 in Führung. Doch Union drängte in der Folge mit aller Macht auf den Ausgleich, und ausgerechnet Union-Spielertrainer Chiquinho blieb es vergönnt, den Ausgleich zu markieren. Die Verlängerung brachte dann keine Tore mehr, so dass ein Neunmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Der A-Ligist Kaldenkirchen bewies hier die stärkeren Nerven und verwandelte alle fünf Treffer, Union vergab einen. "Zum Neunmeterschießen gehört auch ein wenig Glück dazu", sagte Jochen Heuhsen. "Aber wir stehen 2016 auf dem Pokal mit unserem Namen. Zuletzt war das 2011."

Im Spiel um den dritten Platz setzte sich der B-Ligist SuS Schaag gegen den Liga-Kollegen und Überraschungshalbfinalisten BSV Leutherheide mit 3:2 durch. Für den Titelverteidiger TIV Nettetal blieb diesmal nur der fünfte Platz übrig. Gegen die Leutherheider setzten sich die TIV-Kicker mit 6:2 durch. Den siebten Platz sicherte sich Concordia Lötsch vor Rhenania Hinsbeck, dem Ausrichter FC Lobberich-Dyck und dem FC Nettetal.

In den beiden Halbfinalspielen hatte sich der Landesligist Union Nettetal problemlos mit 3:0 gegen SuS Schaag durchgesetzt, und im zweiten Semifinale gewann der spätere Titelträger TSV Kaldenkirchen mit 2:0 gegen den BSV Leutherheide. Apropos Leutherheide: Während es in der laufenden Saison auf dem Grünen Rasen noch nicht optimal für den BSV läuft, gewannen die Leutherheider in der Vorrunde überraschend die Gruppe B vor den punktgleichen Schaagern, die sich dafür mit dem Sieg im kleinen Finale revanchierten. In der "Hammer"-Gruppe A gewann Union Nettetal alle vier Spiele und lag am Ende klar vor dem TSV Kaldenkirchen, der sich erst im letzten Spiel mit einem 2:0-Sieg gegen Hinsbeck für das Halbfinale qualifizierte.

Quelle: RP
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