| 00.00 Uhr

Handball
Kaldenkirchen setzt auf Heimstärke

Nettetal. Die Verbandsliga-Handballer des TSV hoffen, daheim gegen Neukirchen ihre schwache Vorstellung gegen Korschenbroich II vergessen machen zu können.

Der Ärger ist auch Tage später noch nicht verraucht. "Man kann verlieren, man kann auch einen schlechten Tag haben, aber man kann nicht ohne Emotion und Willen spielen", sagt Felix Linden, der Trainer des Handball-Verbandsligisten TSV Kaldenkirchen mit Blick auf 26:33-Niederlage in Korschenbroich II. "Zum Glück haben wir die Chance, es besser zu machen", betont er. Diese Option tut sich für die TSV-Handballer morgen (19 Uhr, Ravensstraße) auf. Sie erwarten den SV Neukirchen. Der Tabellenzweite steht seit dem vergangenen Wochenende als zweiter Aufsteiger in die Oberliga fest.

Dort können die TSV-Handballer noch hinkommen. Im Moment beträgt der Rückstand auf den vierten Tabellenplatz, der auch noch zum Aufstieg berechtigt, nur zwei Punkte. "Wenn wir mitreden wollen, müssen wir uns besser präsentieren. Dann müssen wir eine bessere Einstellung an den Tag legen", sagt Linden. Das ist den Kaldenkirchenern zu Hause in dieser Spielzeit sehr gut gelungen. Lediglich der zukünftige Meister aus Dinslaken entführte beide Punkte aus der Hölle West. Das macht Hoffnung, allerdings ist Neukirchen mit Spielertrainer Jörg Förderer, mit Routiniers wie Christian Ginters oder Christian Lange ein extrem starker Gegner. Sie haben zehn der letzten zwölf Spiele für sich entschieden.

Beim TSV wird Christoph Mönicks verabschiedet. Er geht für ein halbes Jahr nach Brasilien. Der TSV dankt außerdem seinem Neu-Nationalspieler Martynas Savonis. Savonis spielte zuletzt die EM-Qualifikation für die litauische U 20-Nationalmannschaft. Während Julian Merten und Manuel Lösche aus beruflichen Gründen fehlen, Milan Langheinrich eine Zerrung hat und der Einsatz von Tristan Moritz noch fraglich ist, steht Nelson Weisz dem TSV Kaldenkirchen wieder zur Verfügung.

(wiwo)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Handball: Kaldenkirchen setzt auf Heimstärke


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.