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Handball
Kaldenkirchen setzt sich unten ab

Grenzland. Die TSV-Handballerinnen schlugen in der Verbandsliga Schlusslicht Walsum daheim 25:19. Der TV Lobberich II setzte seine Erfolgsserie fort.

Einen wichtigen 25:19 (13:11)-Heimsieg feierten die Verbandsliga-Handballerinnen des TSV Kaldenkirchen gegen das Schlusslicht TV Walsum-Aldenrade II und verschafften sich damit etwas Luft im Abstiegskampf. Die Gastgeberinnen konnten sich auf ihre starke Deckung verlassen, wobei ihre Torhüterinnen Anke Dimmer und Nicole Hoiboom jeweils eine Halbzeit einen glänzenden Tag erwischten und ein großer Rückhalt waren. "Das war heute schon enorm wichtig", betonte Trainer Maik Tötsches. "Der Kampfgeist und auch der Siegeswillen haben mir besonders gut gefallen. Ich bin durchweg zufrieden". TSV-Torschützinnen: Engels (6), Petsche (4/3), Thieme (3), Färvers, Mora, Thommessen, Heyer, Klingen (je 2), Pollozek und Vos.

Der TV Lobberich II bleibt weiterhin in der Erfolgsspur und bezwang die SG Überruhr III am Ende deutlich mit 25:18 (10:10). Von der ersten Sekunde an gingen die Gastgeberinnen äußerst konzentriert zu Werke, konnte sich jedoch in den ersten 30 Minuten nicht absetzen. Die entscheidenden Phase war dann kurz nach dem Seitenwechsel. Zwar lag Lobberich zunächst mit 11:12 im Hintertreffen, zog dann jedoch vorentscheidend auf 17:12 davon. Garant dafür war eine starke Deckung, die von Abwehrchefin Julia Glasmachers glänzend organisiert wurde. Selbst in einer 3:6-Unterzahlsituation behielt man die Nerven und erzielte durch Sara Fenkes einen Treffer. "Das war insgesamt eine tolle Leistung mit einem verdienten Sieger", freute sich Trainer Jürgen Ensen, der seine verhinderte Frau Gabi Ensen vertrat. TVL-II-Torschützinnen: M. Ensen (7/6), Inkmann (5/1), Glasmachers (5/2), Fenkes, N. Ensen und Steindorf (je 2).

Die Saison läuft so gar nicht nach dem Geschmack des SC Waldniel, der in seinen Leistungen zu schwankend auftritt. Nun setzte es bei der HSG Alpen/Rheinberg eine 27:31 (12:16)-Niederlage. Ausschlaggebend war, dass Waldniel die halblinke Rückraumspielerin und deren Zusammenspiel mit der Kreisläuferin überhaupt nicht in den Griff bekam. "Es ist eine Katastrophe", ärgerte sich Trainer Elmar Gronsfeld. "Dinge, die angesprochen werden, werden einfach nicht umgesetzt. Im Training müssen jetzt neue Impulse gesetzt werden." SC-Torschützinnen: Wetzels (8), Opitz (4), Theven (3/2), Jentges, Bohnen, Paulsen, Drenker, Bagusche (je 2), Klein und Rother.

Ohne den beruflich verhinderten Trainer Gunnar Möller verlor der ASV Süchteln, bei dem Torhüterin Jennifer Bischofs zu überzeugen wusste, beim TV Anrath deutlich 21:29 (7:13). ASV-Torschützinnen: Wingert (5/4), Smeets (4), Ruhm (3), Tohphven, Schuren (je 2), Klee, Knobe, Benders, Sturm und Kraft.

(alpa)
 
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