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Vor Dem Saisonstart Tsv Kaldenkirchen (kreisliga A)
Kaldenkirchen stellt das jüngste Team der A-Liga

Viersen. Kaldenkirchen (ms) Offiziell hat es im Lager des TSV Kaldenkirchen am Ende der Saison keiner gesagt. Doch insgeheim haben sich die Kaldenkirchener sicherlich schwarz geärgert, dass sie den Aufstieg in die Bezirksliga nur um drei Punkte verpasst haben. Doch dass es so eng ausgehen würden, das wussten nur die wenigstens. Denn erst am letzten Spieltag stand fest, dass nach Brüggen und Grefrath mit dem OSV Meerbusch anstatt zwei sogar drei Mannschaften den Weg in die Bezirksliga gehen durften.

"Das wäre sicherlich ein wenig zu früh für uns gekommen", sagt Jochen Heußen, sportlicher Leiter des TSV Kaldenkirchen. "Wie in der letzten Saison werden wir auch in der neuen Saison wieder das jüngste Team stellen. Das ist unsere Strategie, mit jungen Leuten zum Erfolg zu kommen." Die Zielsetzung für die neue Saison heißt daher ganz klar für die Auswahl von Trainer Michael Bieck, sich fußballerisch weiter zu verbessern. "Ein Platz unter den ersten fünf ist dennoch unser Ziel", sagt Heußen. Die Kaldenkirchener trainieren in der Vorbereitung bis zu viermal die Woche plus ein Testspiel. Gegen den Landesligisten VSF Amern gab es schon einen beachtenswerten 2:1-Sieg, und gegen Hardt folgte ein 2:2.

Personell hat der TSV nur zwei Abgänge (Fabian Goertz und Tobias Roglic, haben beide aufgehört) zu verzeichnen. Dafür kehrte Felix Heyer nach seinem Studium vom Pulheimer SC wieder zurück zum TSV. Aus der eigenen Jugend rückten Tom Büsen, Daniel Trautmann, Gavin Schmitz, Tobias Osterhaus und Dirk Heussen in den Kader der Ersten.

Gleich am ersten Spieltag treffen die Kaldenkirchener am Samstag, 13. August, auf den VfR Fischeln II, der in der vergangenen Saison lange Zeit mit um den Aufstieg spielte. Im Kreispokal steht eine Woche zuvor das Spiel beim B-Ligisten Schwarz-Weiß Elmpt auf dem Programm.

Und wann steigen die Kaldenkirchener wieder in die Bezirksliga auf? "Davon ist derzeit keine Rede", sagt Jochen Heußen. "Aber wir arbeiten weiter ganz ruhig und bauen weiter behutsam auf. Was uns derzeit noch ein wenig fehlt, ist die nötige Konstanz, um den ganz großen Wurf hinlegen zu können". Dass die Kaldenkirchener gegen Spitzenmannschaften gut mithalten können, stellten die Jungs von Michael Bieck ja in der vergangenen Saison schon eindrucksvoll unter Beweis. Sowohl gegen Aufsteiger Meerbusch (einmal) als allen voran gegen den Meister und Aufsteiger TuRa Brüggen wurde gewonnen. Gegen Brüggen entschieden die Kaldenkirchener sogar beide Derbies zu ihren Gunsten.

Quelle: RP
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