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Handball
Kaldenkirchener setzen ihre Erfolgsserie in eigener Halle fort

Grenzland. Die Verbandsliga-Handballer des TSV hatten beim 34:22 gegen den LTV Wuppertal II keine Mühe. Dülken enttäuscht in Vennikel erneut.

Die Verbandsliga-Handballer des TSV Kaldenkirchen behaupten sich auf dem zweiten Tabellenplatz. Der TSV setzte sich klar und ungefährdet 34:22 gegen den LTV Wuppertal II durch. Die SG Dülken kam bei der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen dagegen nicht auf Touren und verlor 19:28. Die SG trennt nun nur noch ein Punkt von einem Abstiegsplatz.

Die SG Dülken hatte bei der HSG VeRuKa nichts zu bestellen. Bereits nach sieben Minuten beim 0:4 sahen sich die Trainer Niklas Voß und Peer Wagemann genötigt, ihre Männer in einer Auszeit neu einzuschwören. "Danach haben wir die technischen Fehler weggelassen, und es ging einigermaßen", sagte Wagemann. Auf Dauer half es aber nicht wahnsinnig viel, denn die Gastgeber behaupteten ihren Vorsprung bis zum 11:7 zur Pause. Zu Beginn der zweiten Hälfte bäumten sich die Dülkener kurz auf und verkürzten auf 11:13. Mit den Gegentoren bis zum 11:17 in der 39. Minute gaben die Gäste die Partie endgültig aus der Hand. Der Rückstand der SG wuchs zeitweise auf zehn Tore an. "Wir sind wieder in das alte Schema zurückgefallen", meinte Wagemann. Ausschlaggebend sei die Angriffsschwäche gewesen. "Wir waren viel zu harmlos und haben nicht miteinander gespielt. Der Torhüter hat gefühlte 40 Bälle gehalten", berichtete Wagemann. Der Trainer freut sich nun auf die Osterpause, in der die Akteure ihr Wehwehchen auskurieren und sich voll auf die entscheidenden letzten drei Spiele fokussieren können. "Wir brauchen noch drei Punkte", sagte Wagemann. Für die SG trafen Himmel (7), Brandenburg (3), Feger (2), Nothofer (2), Recker (2), Müller, L. Greven und Krüger.

Die Kaldenkirchener diktierten die Partie gegen Wuppertal von der ersten Minute an. Bereits zur Pause führte der Gastgeber basierend auf seiner guten Defensivarbeit 16:9. "Wir hatten gute Beine und haben das Zentrum dichtgemacht", sagte Trainer Felix Linden. Die 5:1-Abwehr mit dem Fokus auf Wuppertals starken Werfer Christian Plaue funktionierte gut. Daraus entwickelte der TSV immer wieder sein schnelles und druckvolles Spiel nach vorne. Außenspieler Frederik Rosati profitierte davon und erzielte sieben Tore. Auch Spielmacher Steffen Coenen unterstrich seine seit Wochen glänzende Form erneut mit sieben Toren. Die Torhüter Carsten Hesse und Florian Nordmann wehrten unter anderem vier Siebenmeter ab. Seine deutliche Führung baute der TSV nach dem Wechsel aus. "Der Sieg ist auch in der Höhe verdient", meinte Linden. Für den TSV waren außerdem Goerder (5), Tötsches (4), Heyer (2), Hartstock (2), Langheinrich (2) und Heinrichs (2) sowie Christian Leyendeckers (3) erfolgreich, der sich allerdings früh an der Achillessehne verletzte.

(win)
 
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