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Handball
Kaldenkirchener sind auf Wiedergutmachung aus

Grenzland. Der TSV empfängt in der Handball-Verbandsliga die HSG RW Oberhausen. Aufsteiger SG Dülken reist nach Kapellen.

Im Heimspiel (Samstag, 19 Uhr, Ravensstraße) gegen die HSG RW Oberhausen TV möchten die Verbandsliga-Handballer des TSV Kaldenkirchen Wiedergutmachung für die Auswärtsniederlage in Rumeln. Dabei werden die Handballer von den TSV-Fußballern unterstützt. "Wir werden uns mit einem Gegenbesuch beim Fußball revanchieren", sagt Trainer Felix Linden. Die SG Dülken tritt beim TV Kapellen an.

Im TSV-Lager sind die Vorzeichen nicht sonderlich gut. Einige Spieler sind von Infekten geplagt. Christian Leyendeckers klagt über Hüftprobleme, Maik Tötsches hat ein lädiertes Gelenk in einem großen Zeh. "Wir haben das Training in dieser Woche ein wenig reduziert, weil so viele angeschlagen sind. Trotzdem wollen wir gewinnen", erläutert Linden. Seine Mannschaft wolle sich über 60 Minuten besser präsentieren als in Rumeln. "Wir haben die Niederlage besprochen. Die Spieler waren sehr selbstkritisch. Das war einfach ein gebrauchter Tag", meint Linden. Sein Team kassierte beispielsweise 17 Tore über die Außenpositionen. Es handelte sich in der Schlussphase unnötige Zeitstrafen ein, etwa weil der Ball nicht hingelegt wurde. "Das ist jetzt ein Reifeprozess. Wir müssen daraus lernen und es besser machen", meint der Trainer, der wieder auf Aaron Jennes zurückgreifen kann. RW Oberhausen kennen die Kaldenkirchener noch aus der Vergangenheit. "In der vorletzten Saison sind wir durch einen Sieg in Oberhausen der Relegation aus dem Weg gegangen", erinnert sich Linden. In dieser Spielzeit haben die Oberhausener in Hiesfeld gewonnen und gegen Aldekerk II deutlich verloren.

Aufsteiger SG Dülken ist mit zwei Siegen blendend in die neuen Spielzeit gestartet. Doch was die Erfolge wert sind und wo sich die SG tatsächlich einsortiert, werden die kommenden Spiele zeigen. Zum Beispiel die Partie am Sonntag beim TV Kapellen. In Gestalt von Michael Brand und Michael Fleischhauer trifft die SG dort auch auf zwei ehemalige Lobbericher. "Ich kann Kapellen nur schwer einschätzen", sagt SG-Trainer Niklas Voß mit Blick auf deren klare Niederlage in Lank und den deutlichen Sieg gegen Geistenbeck. Seine Mannschaft hatte die Partie in Geistenbeck knapp gewonnen. "Wir hatten den Sieg in Geistenbeck nicht unbedingt erwartet, ich hoffe, dass es so weitergeht", sagt Voß. Es werde, so Voß, im Wesentlichen darauf ankommen, mit welcher Einstellung die Dülkener das Sonntagsspiel angehen. Früh aufstehen, reisen und um kurz vor Mittag Höchstleistung bringen, steht in der Beliebtheitsskala vieler Handballer jedenfalls nicht ganz so weit oben. Aus personeller Sicht gibt es zwei Ausfälle zu beklagen: Mark Kämmerling und Hendrik Nietsch sind verletzt.

(wiwo)
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