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Handball
Kaldenkirchener überzeugen nicht, gewinnen aber souverän

Grenzland. Die Verbandsliga-Handballer des TSV feierten einen 26:20-Heimerfolg gegen die HSG Oberhausen. Die SG Dülken holte schon den dritten Sieg.

Die Handballer der SG Dülken setzen ihre Erfolgsserie in der Verbandsliga fort. Beim TV Kapellen gelang dem Aufsteiger mit dem 26:25 (12:11) der dritte Sieg im dritten Spiel. Dülken bleibt Zweiter hinter Adler Königshof II. Die Handballer des TSV Kaldenkirchen siegten nach durchwachsenem Beginn letztlich ohne Probleme mit 26:20 in eigener Halle gegen die HSG RW Oberhausen.

Der SG gelang in Kapellen ergebnistechnisch ein fast perfektes Spiel. Die Mannschaft legte das 1:0 vor und behauptete einen Vorsprung von bis zu sechs Toren bis zum Ende. "Die ersten 20 Minuten waren super", sagte Trainer Niklas Voß. Sein Team legte ein 5:1 vor und hielt diesen Abstand bis zum 10:6. In der letzten Phase der ersten Hälfte ließ die SG ein wenig nach. Das rächte sich sofort. Kapellen verkürzte bis zum 11:12 zur Pause. In der zweiten Hälfte bot sich ein ähnliches Bild. Dülken startete erneut stark. Die Gäste bauten ihre Führung bis zum 20:14 aus und verspielten sie danach beinahe wieder. Voß sah "ein paar blöde Aktionen" seiner Mannschaft, die die Gastgeber auf drei Tore heranbrachten. Wenig später vergab die SG Düken einen Siebenmeter und kassierte einen Gegenstoß, was den Vorsprung sogar auf ein Tor schmelzen ließ. Den Sieg verdanken die Dülkener nicht zuletzt Rico Mühlenbruch im Tor. "Er war sehr gut, gerade in Phasen, in denen wir nicht so gut im Spiel waren", sagte Voß nach der Partie. Außerdem drückte Felix Himmel der spannenden Schlussphase seinen Stempel auf. Er erzielte fünf Tore in Folge. Die Treffer für die SG in dem Stadtteil von Moers erzielten Kämmerling (8), Himmel (6), L. Greven (5), Sips (2), M. Greven (2), Reich (2) und Recker.

Der TSV Kaldenkirchen schaffte gegen die HSG RW Oberhausen einen letztlich souveränen 26:20 (11:9)-Erfolg. Die Mannschaft von Felix Linden brauchte allerdings eine Viertelstunde, um sich in die Partie reinzubeißen, denn zu Beginn klappte so gut wie nichts. Die Anspiele kamen nicht an, Würfe gingen über oder neben das Tor und in der Defensive fand der Gast über seine linke Seite immer wieder Lücken im TSV-Verbund. Kaldenkirchen brauchte bis zur siebten Minute, ehe Aaron Jennes mit dem 1:3 den ersten Treffer der Partie für seine Mannschaft setzte. Nach einer Viertelstunde war es erneut Jennes, der erstmals zum 5:5 ausglich. Als Torhüter Carsten Hesse wenig später zwei Strafwürfe parierte, bekam der TSV Kaldenkirchen so langsam Oberwasser. Nach dem 11:9 zur Pause setzten sich die Gastgeber über 14:10 ab. Der Gast kam noch einmal näher, doch nach und nach dominierte der TSV das Geschehen klar. "Der Sieg geht in Ordnung, aber das war kein gutes Niveau von beiden Mannschaften", meinte Linden. Der Coach lobte vor allem Steffen Coenen, der in einem starken Spiel aus dem Rückraum sechs schöne Tore erzielte, und Thomas Heyer, der in der zweiten Hälfte bei fünf Versuchen fünf Tore warf. "Er hat sich für seinen Trainingseifer belohnt", meinte Linden. Für den TSV trafen Coenen (6), Heyer (5), Görder (4), Marx (4), Rosati (2), Jennes (2), Merzenich (2) und Leyendeckers.

(wiwo)
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