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Schwimmen
Kalli Nottrodt aus Dülken friert bei der Freiwasser-DM

Hamburg/Viersen. Bei den Internationalen Deutschen Freiwasser-Meisterschaften in Hamburg machten drei Schwimmer der SG Mönchengladbach bei nicht gerade idealen Wassertemperaturen mit. Sie lagen bei um die 21 Grad Celsius. "Eigentlich gar nicht so kalt, aber die Schwimmer schwimmen ja ohne Neoprenanzüge. Und da wird's dann doch ziemlich unangenehm beim langen Schwimmen", meinte der aus dem Dülkener Bistard kommende Karl-Heinz Nottrodt.

Ilona Radermacher (AK 55), die am Viersener Allgemeinen Krankenhaus (AKH) tätig ist, kam mit den Bedingungen am besten zurecht. Sie gewann in ihren beiden Einzelrennen jeweils sensationell die Silbermedaille. Über 2500 Meter schwamm sie 39:00,96 Minuten. Über fünf Kilometer lag sie mit 1:20,40 Stunden nur knapp sieben Sekunden hinter der Deutschen Meisterin Regine Dobschin (Berlin). Triathlon-Spezialist Kalli Nottrodt (AK 60) schlug über 2500 Metern mit 37:23,78 als Vierter an. Fast drei Minuten lag er hinter Andreas Nagel (Speyer) und Rainer Fritzsche (Berlin), beide lagen bei den Deutschen Meisterschaften in der Halle im April über 1500 Meter deutlich hinter ihm. "Bei den Europameisterschaften im September in Kroatien wird das Ergebnis anders aussehen, das Wasser in der Adria ist schön warm", meinte Nottrodt. Zusammen mit Jürgen Lutz schwammen Nottrodt und Radermacher die 3x 1250-Meter-Mixed-Staffel in der Altersklasse 120. Sie waren mit 170 Jahren die zweitälteste Mannschaft und schwammen trotzdem in 57:56,80 Minuten auf Platz acht.

(off)
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