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Spieler Des Tages
Laufstarker Antreiber im Viersener Mittelfeld

Viersen. Eike Broens schoss an seinem Geburtstag für den Fußball-Landesligisten gegen Hönnepels Reserve ein wichtiges Tor. Von David Beineke

Viersen Den vergangenen Sonntag wird Eike Broens nicht so schnell vergessen. "Da hat wirklich viel gepasst. Das war ein toller Jahresabschluss", sagt der Mittelfeldspieler des Fußball-Landesligisten 1. FC Viersen. Nicht nur, dass er an diesem Tag sein 24. Lebensjahr vollendete, er lieferte auch noch eines seiner besten Spiele ab, seit er in der Winterpause der vergangenen Saison vom SC Rheindahlen an den Hohen Busch wechselte.

Als laufstarker Antreiber im defensiven Mittelfeld und Torschütze zum 2:0 hatte er entscheidenden Anteil am wichtigen 3:0-Heimsieg der Viersener gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter II. Nach einer wechselhaften Hinrunde schraubten die Schützlinge von Trainer Willi Kehrberg mit dem Erfolg im ersten Rückrundenspiel ihr Konto auf 26 Punkte und können damit beruhigt in die Winterpause gehen. Dass er sich am Sonntag so besonders hervortun konnte, führt Eike Broens auch auf den Umstand zurück, dass die Witterung ein Ausweichen auf den Kunstrasenplatz neben dem Stadion nötig machte. "Ich haben den größten Teil meiner Jugend und die ersten Jahre bei den Senioren in Rheindahlen nur auf Kunstrasen trainiert, da kann ich meine läuferischen Qualitäten noch besser ausspielen", betont Broens. Doch nicht nur das Spielen auf künstlichem Geläuf hat er in Rheindahlen gelernt, auch einen Crashkurs über die Höhen und Tiefen des Fußballgeschäfts bekam er dort vermittelt.

Nachdem er mit seinem Heimatverein den umjubelten Aufstieg in die Landesliga geschafft hatte, wurde die Mannschaft danach im Schnelldurchgang in die Kreisliga A durchgereicht. "Das ging alles zu schnell für uns, wir waren noch viel zu jung und unerfahren", erinnert sich Broens. Er konnte vorige Saison nur eingeschränkt mithelfen, den Abstieg aus der Bezirksliga zu verhindern, weil er sich einen Kreuzbandriss zuzog. Als dann im Misserfolg auch noch immer mehr Querelen im Verein aufkamen, entschloss er sich zu einem Wechsel nach Viersen. "Da bin ich super aufgenommen worden. Der Trainer und das Umfeld haben es mir leicht gemacht", sagt der 24-Jährige. Besonders eng arbeitete er von Beginn an mit Physiotherapeut Ivan Tavra zusammen, der ihm dabei half, nach seinem Kreuzbandriss wieder fit zu werden. Doch Broens wähnt sich noch nicht am Ende seiner Entwicklung. Er sieht sowohl in der Defensivarbeit als auch im Offensivverhalten noch Verbesserungspotenzial in seinem Spiel. Auch das Viersener Team insgesamt kann sich aus seiner Sicht noch steigern: "Wir haben eine gute Altersstruktur. Vielleicht können wir in den nächsten zwei, drei Jahren mal um den Aufstieg mitspielen."

Quelle: RP
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