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Handball
Lobberich fehlen bei den Panthern ein paar Prozent

Burscheid/Nettetal. Beim Titelanwärter der Handball-Oberliga unterlagen die Lobbericher nach einer guten Leistung mit 22:28.

Der TV Lobberich forderte die HSG Bergische Panther 50 Minuten lang. Am Ende aber reichte es nicht für die Gäste aus Nettetal. Der Tabellenzehnte der Handball-Oberliga unterlag beim Titelanwärter 22:28 (10:13).

Der Puls der Lobbericher schlug schon bei der Anfahrt nach oben aus. Die Mannschaft steckte im Stau, so dass die Partie am gestrigen Abend mit 40 Minuten Verspätung angepfiffen wurde. "Dadurch hatten wir natürlich Unruhe in der Vorbereitungsphase, dennoch haben wir uns von Anfang an sehr gut verkauft", sagte Trainer Jurek Tomasik. Der Außenseiter führte in der ersten Hälfte 7:6 und wenig später 10:9. Drei Situationen, in denen die Lobbericher ihre Angriffe nicht gut abschlossen, reichten den Gastgebern dann kurz vor dem Wechsel, um das Ergebnis zu drehen. Die Panther gingen mit einer 13:10-Führung in die Pause.

Die Lobbericher blieben auch in der zweiten Hälfte mutig. Die Mannschaft verkürzte zum 13:14 und forderte die Panther über 16:17 bis zum 19:21. In der Schlussphase, als die Gäste mit einer offensiveren Abwehrvariante auf schnellere Ballgewinne spekulierten, spielten die Bergischen Panther ihre individuelle Klasse aus und bauten den Vorsprung über 24:20 aus. "Da haben wir ein bisschen Harakiri gespielt", sagte Jurek Tomasik durchaus selbstkritisch.

Bis dahin stimmte ihn der Auftritt seiner Spieler allerdings versöhnlich. "Bis zur 50. Minute waren wir auf der Höhe. Meine Mannschaft hat gekämpft und das war in Ordnung. Uns fehlten halt die Big Points", sagte er. Immer dann, wenn sich seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte die Chance zum Ausgleich bot, fehlten die berühmten Zentimeter oder es schlichen sich Fehler ein, so dass die Gastgeber im folgenden Angriff den Abstand wieder auf zwei Tore ausbauten. "So ist das eben. Gegen die Mannschaft aus der Spitzengruppe der Tabelle fehlt uns ein wenig", gab der Trainer zu Protokoll.

TVL: Hoffmann, Nagel - Pasch (7), Pietralla (4), Brand (4), B. Liedtke (3), Chr. Liedtke (2), Weisz (2), Föhles, T. Liedtke, Schellekens.

(wiwo)
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