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Handball
Lobberich leitstet Schützenhilfe

Kreis. Davon, dass die Handballerinnen des TVL II in der Landesliga den TV Anrath schlugen, profitierte Primus Waldniel. Er gewann das Topspiel in Grefrath.

Der SC Waldniel hat die Tabellenführung in der Handball-Landesliga der Frauen auf vier Punkte vor einem Quartett, dem auch der ASV Süchteln angehört, ausgebaut. Im Spitzenspiel siegten die Waldnielerinnen 18:14 beim Tabellenzweiten, der Turnerschaft Grefrath. "Das ist eine schöne Momentaufnahme, aber wir müssen jeden Gegner ernst nehmen. Trotzdem freut es mich, in die strahlenden Gesichter der Spielerinnen zu schauen", gab Trainer Ernst Möller zu Protokoll.

Nach der ausgeglichenen ersten Spielhälfte gingen die Waldnielerinnen mit einer 9:7-Führung in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es bis zum 13:13 eine Partie auf Augenhöhe. Danach setzten sich die Waldnielerinnen vorentscheidend auf 18:13 ab. Den Ausschlag gaben erneut die gute Abwehr- und Torhüterleistung. "Darüber bin ich sehr froh, denn vorne hatten wir viele gebrauchte Situationen", meinte der Trainer. Die meisten Tore warfen Wetzels (5) und Bagusche (5).

Zu den ärgsten Verfolgern des SC Waldniel zählt auch der ASV Süchteln. Die Mannschaft von Gunnar Müller siegte 31:23 beim Schlusslicht der Liga, dem Neusser HV II. Mit dem Pflichtsieg seines Teams war Müller zufrieden, mit der Leistung keineswegs. "Nach 8:2 haben wir das Handballspielen eingestellt", sagte der Coach. Zur Pause führte der ASV 15:11. In der zweiten Hälfte kam Neuss auf drei Tore heran. Der ASV berappelte sich, so Müller, erst nach "einer deutlichen Ansprache". Die meisten Tore erzielten Car. Smeets (9), Chr. Smeets (7) und Knobe (6).

Der TV Lobberich II stärkte das Punktepolster des SC Waldniel mit dem 28:26 bei dessen Verfolger TV Anrath. Der TVL setzte sich nach dem 5:5 über 14:8 ab. Anrath kam in der spannenden Partie aber mit dem 18:18 zurück. Die Gäste brachten den Sieg nach dem 26:26 unter Dach und Fach. Aus der guten Mannschaftsleistung ragte Torfrau Kaja Schummers heraus. Jenny Holthausen (5) kam nach längerer Pause wieder zum Einsatz und zeigte eine grandiose Leistung, wie Trainer Gabi Ensen meinte. Auch Carmen Bratiscak (4) spielte eine starke Partie in Abwehr und Angriff. Vom Siebenmeterpunkt zeigte sich die Lobbericherin Isabelle Inkmann (5) in der Schlussphase sehr nervenstark.

(wiwo)
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