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Lobberich siegt im Pokal nach Leistungssteigerung

Lokalsport: Lobberich siegt im Pokal nach Leistungssteigerung
Lobberichs Spielmacherin Sinje Weisz erzielte im Pokalspiel neun Treffer und heimste dafür ein Lob ihres Coavhes ein. FOTO: Busch
Wuppertal/Nettetal. Handball: Der Frauen-Oberligist fand gegen den Landesligisten aus Wuppertal erst nach der Halbzeit in die Spur.

Die Handballerinnen des TV Lobberich stehen in der zweiten Runde des Pokalwettbewerbes im Handballverband Niederrhein. Die Mannschaft von Marcel Schatten wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte beim LTV Wuppertal deutlich 41:18 (14:11).

Dem Oberligisten reichte bei dem zwei Klassen tiefer spielenden Landesligisten in Wuppertal eine starke zweite Halbzeit. Mit dem Auftritt vor der Pause war der Coach überhaupt nicht zufrieden. Lobberich führte zum Seitenwechsel nur 14:11. Nach dem Wechsel hingegen klappte alles.

"Wir sind nicht in das Spiel gekommen. Das war nicht das Gelbe vom Ei", sagte Schatten. Sein Team lief in der ersten Phase der Partie einem 1:4-Rückstand hinterher. Bei 6:6 glichen die Lobbericherinnen erstmals aus und übernahmen danach die Führung.

In der Halbzeit fand der Trainer deutliche Worte. Seine Spielerinnen hätten sich viele technische Fehler erlaubt und katastrophal gedeckt. "Wir haben zu wenige Meter gemacht. Jede hat für sich alleine gearbeitet", monierte er. Dieses mangelnde Zusammenspiel spiegelte sich auch im Angriffsverhalten wieder. "Keine hat sich geopfert und ist in den Zweikampf gegangen, um gegnerische Spielerinnen zu binden und Platz für die anderen zu schaffen", erläuterte der Trainer.

Offensichtlich traf er mit seiner Pausenansprache den richtigen Ton, denn seine Spielerinnen zeigten in der zweiten Hälfte ein ganz anderes Gesicht. Fünf Tore in Folge zum 19:11 sorgten für Sicherheit. Der TV Lobberich zog über 24:14 und 34:15 davon. "Das war das komplette Gegenteil der ersten Hälfte. Alle haben miteinander gespielt, und das hat gut harmoniert", sagte Schatten. Der Gegner hatte dem Tempo nun nichts mehr entgegenzusetzen. Die Gäste aus Lobberich konnten entspannt durchwechseln und einige Varianten ausprobieren.

Schatten lobte die Torfrauen Hannah Glasmachers und Nina Kornfeld, die dem Team mit ihren Paraden Sicherheit gegeben hätten. Außerdem hob er die A-Jugendliche Anna Kössl und Spielmacherin Sinje Weisz hervor. "Sie waren treffsicher und hatten eine gute Quote", sagte der Coach. Kössl erzielte elf Tore, Weisz war neunmal erfolgreich. Die weiteren Treffer teilten sich Nadine Ensen (5), Merit Liedtke (4), Katharina Weiss (4), Fabienne Brüggemann (3), Anna Otten (2), Anja Heinzig (1) sowie Melanie Ensen (1). Einzig Carolin Winkels blieb ohne Treffer.

Die zweite Runde wird kurz vor Weihnachten gespielt. Acht Mannschaften sind dann noch im Rennen. Lobberich wird dabei erneut auswärts antreten müssen.

(wiwo)
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