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Handball
Lobberich überzeugt in Grefrath

Handball: Lobberich überzeugt in Grefrath
Felix Himmel, hier rechts vorige Saison noch im Dülkener Trikot, überragte beim TV Lobberich in der Partie gegen Grefrath. FOTO: Busch
Grefrath/Nettetal. Der Handball-Verbandsligist aus Nettetal setzte sich im Nachbarschaftsduell mit 29:25 durch. Von Wiltrud Wolters

Bei Felix Himmel ist der Knoten geplatzt. Der Rückraumspieler, vor der Saison von der SG Dülken gekommen, warf Lobberichs Verbandsliga-Handballer mit überragenden elf Toren zum 29:25 (14:13)-Sieg beim Nachbarn TS Grefrath.

In den ersten Partien bei seinem neuen Verein hatte sich Himmel in vornehmer Zurückhaltung geübt. Nun, im Nachbarschaftsduell bei der TS Grefrath, knüpfte er an die Form an, die ihn schon in Dülken zu einem wertvollen Spieler reifen ließ. Vor etwa 300 Zuschauern suchte Himmel im Zweikampf den Weg zum Tor und setzte sich bis zur letzten Minute immer wieder durch. Ihn war es dann auch vorbehalten, in der Schlussminute seine Leistung mit dem letzten Tor der Partie zu krönen. "Das war schon überragend", sagte Trainer Christopher Liedtke.

Er hatte seinen Spielern mit auf den Weg gegeben, den Weg in die Nahwurfzone zu suchen, um im harzfreien Grefrath nicht aus der Distanz werfen zu müssen. Die Idee erwies sich für sein Team als goldrichtig. Seine Mannschaft setzte sich nach dem 5:5 ab und behauptete, von seltenen Ausnahmen wie dem 18:18 abgesehen, eine knappe Führung von maximal vier Toren bis zum Ende. "Das war nicht einfach, 300 Leute mit Trommeln und allem Drum und Dran gegen sich zu haben. Aber wir haben kühlen Kopf bewahrt", sagte Liedkte.

Gerade in den kritischen Situationen hätten seine Spieler den Kopf eingeschaltet und clever gespielt. Beispielsweise kurz vor Schluss, als die Lobbericher im angezeigten Zeitspiel im Angriff lange den Ball behaupteten und letztlich zum Torerfolg kamen. "Wir haben uns weiterentwickelt und wieder gesteigert", meinte der Trainer mit Blick auf das 23:23 vorige Woche gegen Königshof II, in dem die Lobbericher kurz vor Schluss noch eine Führung verspielten.

Auf die Defensive konnten sich die Lobbericher erneut verlassen. "Es war das erwartet harte Spiel, aber wir haben es abwehrtechnisch gut gelöst", kommentierte Liedtke. Nur Stefan Trienekens (9) bereitete seinen Spielern mit seinen teilweise überraschenden Würfen aus dem Unterarm und aus der Distanz Probleme. Nelson Weisz, der in der zweiten Hälfte in den Innenblock rückte, löste die Aufgabe, ihn am Wurf zu hindern, im Verbund mit Dennis Föhles allerdings glänzend.

Quelle: RP
 
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