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Handball
Lobbericher sagen ihren Fans ade

Handball: Lobbericher sagen ihren Fans ade
Trainer Jurek Tomasik verlässt den TV Lobberich nach der Saison, deswegen möchte er sich gerne im letzten Heimspiel mit einem Sieg gegen Rheinhausen von den Zuschauern verabschieden. FOTO: Franz-Heinrich Busch
Nettetal. Mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Rheinhausen will der Handball-Oberligist aus Nettetal seine kleine Chance auf den Sprung in die Nordrheinliga wahren. Für den Trainer und einige Spieler ist die Partie eine Abschiedsvorstellung. Von Wiltrud Wolters

Zwei Spiele müssen die Handballer des TV Lobberich in der Oberliga noch bestreiten. Zwei Spiele, in denen ein kleiner Funke Hoffnung auf die Qualifikation für die neue Nordrheinliga mitschwingt. "Man weiß nie, was kommt. Man weiß nie, wer tatsächlich meldet und wer nicht. Wir wollen diese letzten beiden Spiele auf jeden Fall gewinnen und dann schauen wir mal, was sich ergibt", sagt Trainer Jurek Tomasik. Am Sonntag (11.45 Uhr, Werner-Jaeger-Halle) erwarten die Lobbericher in ihrem letzten Heimspiel die OSC Wölfe Rheinhausen.

Nachdem die Wölfe am vergangenen Wochenende 34:22 gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen haben, kann der TV Lobberich sie im Grunde nicht mehr von Platz neun verdrängen. Lobberich weist vier Punkte Rückstand auf die Wölfe auf und hat darüber hinaus im direkten Vergleich schlechte Karten, weil die Lobbericher das Hinspiel in Rheinhausen 22:31 verloren haben. Der neunte Platz bringt unter Umständen auch die Qualifikation für die Nordrheinliga mit sich.

Die Wölfe haben sogar noch die Chance, einen oder gar zwei Plätze zu klettern und sich direkt für die neue Liga zu qualifizieren. Insofern dürften die Gäste die Aufgabe in Lobberich sehr motiviert angehen. Das gilt aber auch für die Lobbericher, die sich unbedingt mit einem Sieg vom heimischen Publikum verabschieden wollen. Besonderns für die scheidenden Spieler wie Richard Pasch oder Bastian Nagel und Trainer Jurek Tomasik, der ebenfalls nach der Saison beim TVL aufhört, wird das ein Thema sein. "Das ist mein letztes Heimspiel und ich möchte meinem Nachfolger die Mannschaft mit einem guten Gewissen übergeben", sagt Tomasik.

"Wir sind gut drauf. Wir haben Düsseldorf geschlagen und wenn es uns gelingt, an die Leistung aus dem Spiel in Aldekerk anzuknüpfen, können wir auch gegen Rheinhausen gewinnen", meint Tomasik. Seiner Meinung nach dürfte das Spiel in der Abwehr entschieden werden. Rheinhausen verfüge über viele gute Einzelspieler, die im Laufe der Spielzeit zueinander gefunden hätten, berichtet Lobberichs Trainer. Sie verfügen demnach über Wurfkraft vor allem aus dem linken Rückraum, Spielintelligenz aus der Mitte, Durchsetzungsvermögen über den Kreisläufer und schnelle Außenspieler. "Wir müssen clever verteidigen.

Der Kreisläufer ist kräftig und ballgewandt und kann große Probleme bereiten", meint Tomasik. Es gilt also, sowohl die Rückraumspieler nicht zum Wurf zu einzuladen als auch gleichzeitig das Abwehrzentrum dicht zu halten. Da sind viel Beinarbeit und richtiges Timing gefragt. Die Wehwehchen, die fast alle Handballer an den letzten Spieltagen mit sich herumschleppen, müssten dabei ausgeblendet werden.

Quelle: RP
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