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Lokalsport
Lobberichs Frauen empfangen Überflieger Aldekerk

Nettetal. In der Handball-Oberliga geht's für die Lobbericherinnen gegen den Tabellenführer. Personalplanungen laufen.

In Gestalt des TV Aldekerk stellt sich morgen (17.30 Uhr, Werner-Jaeger-Halle) der designierte Niederrheinmeister bei den Oberliga-Handballerinnen des TV Lobberich vor. Nach einem klaren 25:16-Erfolg gegen den Tabellenzweiten Fortuna Düsseldorf am vergangenen Wochenende können die Aldekerkerinnen zwar noch rechnerisch von der Spitze verdrängt werden, glauben mag es indes keiner.

"Aldekerk ist das Nonplusultra", sagt Lobberichs Trainer Marcel Schatten. Deshalb komme es für seine Mannschaft vor allem darauf sich "vernünftig zu verkaufen", so der Lobbericher Trainer. Viel besser jedenfalls als im Hinspiel, als die Lobbericherinnen beim 10:38 untergingen. "Wir wollen kein Kanonenfutter sein", sagt Schatten. Seine Mannschaft wolle die Hinspielniederlage gutmachen.

Mit Bernadett Steller und Svenja Rottwinkel stehen zwei ehemalige Lobbericherinnen im Kader des TV Aldekerk. Beide stehen beinahe symbolisch für ein Problem der Lobbericherinnen in den vergangenen Jahren, nämlich der Abwanderung von Leistungsträgerinnen. Auch nach dieser Spielzeit wird das wieder so sein, denn Sinje Weisz wird den Verein verlassen. Sie zieht es nach St. Tönis. Dort wird Lobberichs ehemaliger Coach René Baude in der neuen Saison als Übungsleiter arbeiten. "Sinje möchte was Neues probieren. Es macht unsere Arbeit nicht leichter, wenn Leistungsträger gehen", sagt Schatten. Er hat allerdings das Glück, auf sehr gut ausgebildete Nachwuchskräfte zurückgreifen zu können. Bis dato haben Melanie Ensen, Katharina Weiss, Jennifer Holthausen und Anna Koessl aus der A-Jugend ihre Zusage gegeben, in Lobberich zu bleiben.

(wiwo)
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