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Handball
Lobberichs Frauen gehen in Wülfrath heftig unter

Wülfrath/Nettetal. Die Oberliga-Handballerinnen des TV Lobberich kamen beim TB Wülfrath mit 28:29 (13:21) unter die Räder und rutschen in der Tabelle wieder etwas ab. "Mit 28 Toren brauchen wir uns in Wülfrath nicht zu verstecken, aber 39 Gegentore sind zu viele", sagte Trainer Marcel Schatten.

Bis zum 5:5 deutete nichts auf eine so deutliche Schlappe hin. Doch schon wenig später, beim 13:5 für die Gastgeber, schwante den TSV-Verantwortlichen Böses. Die Mannschaft kam in der Abwehr überhaupt nicht zurecht. "Es war egal, ob wir 6:0, 5:1 oder 3:2:1, mit oder ohne Manndeckung gespielt haben. Es hat alles höchstens zu 60 Prozent funktioniert", meinte Schatten. Die Gastgeberinnen drückten ihre Überlegenheit durch. Hinzu kamen Probleme in der Offensive, nicht nur in den letzten zehn Minuten, als Ronja Weisz nach der dritten Zeitstrafe fehlte. Sobald die Mannschaft keine Lösungen aus dem Rückraum generieren konnte, rollten die Gegenstöße auf das Lobbericher Tor zu. Nach dem 21:13 zur Pause bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung über 24:14 und 33:22 systematisch aus. "Diese Niederlage wirft den Fokus auf die Abwehr. Wir müssen uns da stabilisieren, besser zusammenarbeiten und vor allem den Kopf einschalten", sagte Schatten. Ein weiterer Arbeitsauftrag sind die Siebenmeter. Der TVL vergab auch in Wülfrath die meisten seiner Strafwürfe. Beim insgesamt schwachen Auftritt konnten lediglich Merit Liedtke, Melanie Ensen und Christina Künstler im Angriff Pluspunkte sammeln.

TVL: Bühning, Glasmachers - Künstler (6), S. Weisz (5), Koessl (4), R. Weisz (4), Schronz (4), M. Ensen (3), Liedtke (2), F. Brüggemann, Otten, Heinzig.

(wiwo)
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